15. November 2018

Vermögenswirksame Leistungen

Die vermögenswirksamen Leistungen (umgangssprachlich oft VWL oder auch VL genannt) sind eine freiwillige oder tariflich vereinbarte Leistung des Arbeitgebers, auf die kein gesetzlicher Anspruch besteht. Da sich neben dem Chef auch der Staat beteiligt, kann aus den kleinen Sparraten schon ein ansehnliches Guthaben entstehen. Aber wie immer gilt: Treffen Sie keine voreiligen Entscheidungen. Entscheidend für eine gute Rendite ist die Wahl der richtigen Anlageform.

Wenn Sie innerhalb der Einkommensgrenzen des Vermögensbildungsgesetzes liegen, sollten Sie auf jeden Fall eine Anlageform wählen, die auch staatlich bezuschusst wird.

Wählen Sie aus fünf verschiedenen Anlageformen:

  • Bank-Sparplan (gefördert)
  • Fonds-Sparplan (gefördert)
  • Bausparvertrag (gefördert)
  • Lebensversicherung (nicht gefördert)
  • Rentenversicherung (nicht gefördert)

Welche VWL-Anlage ist für mich die beste?

Das hängt stark davon ab, wie Ihre persönliche Situation aussieht und welches Sparziel Sie haben. Bei uns erhalten Sie auf jeden Fall eine Beratung, die auf Sie persönlich abgestimmt ist und bei der Ihre Wünsche und Ziel im Mittelpunkt stehen. Das Ganze kombinieren wir dann mit der Auswahl des Produktes mit der höchsten staatlichen Förderung und Sie haben Ihre VWL bestmöglich angelegt.

Wer kann überhaupt vermögenswirksam sparen?

  • Arbeitnehmer
  • Beamte
  • Richter
  • Soldaten
  • Auszubildende

Extra-Geld vom Chef – und das jeden Monat. Wenn Sie VL bekommen können, sollten Sie diese auch unbedingt nutzen. Übrigens: wußten Sie, daß Sie Ihre VL-Leistungen auch zur Tilgung eines Baukredites nutzen können? Und das ist nur eine der interessanten Möglichkeiten.

Deshalb: nutzen Sie jetzt unser kostenfreies und unverbindliches Beratungsangebot:

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Die meisten Arbeitgeber zahlen an ihre Mitarbeiter die vermögenswirksamen Leistungen (VWL), die damit deren Kapitalaufbau unterstützen. Nach Abzug von Sozialabgaben und Steuern gehen die Leistungen meistens in Bausparverträge, Fondssparpläne oder Lebensversicherungen.

Das Gesetz zur Förderung der Vermögensbildung Arbeitnehmers regelt die Vermögenswirksamen Leistungen. Der Gesetzgeber gibt hier dem Angestellte das Recht, eine Arbeitnehmersparzulage zu beantragen, um Förderung für die Vermögensbildung zu erhalten. Eigentlich werden die Beiträge für die vermögenswirksamen Leistungen vom Arbeitnehmer aufgebracht. Im Laufe der letzten Jahre hat es sich allerdings als spezielle Leistung herausgestellt, wenn der Arbeitgeber den einmal im Jahren Mindestbeitrag oder die Beiträge sogar komplett übernimmt.

Wer seinen Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen geltend machen möchte, muss beachten, dass er als Arbeitnehmer eine besondere, förderfähige Form der Geldanlage wählen muss. Eine dieser Geldanlagen ist beispielsweise der VWL-Bausparvertrag. Dieser kann mit der Arbeitnehmersparzulage und zur gleichen Zeit mit der Wohnungsbauprämie verknüpft werden. Besonders wichtig ist auf jeden Fall, dass vermögenswirksame Leistungen nur mit dafür geeigneten Geldanlagen ausgenutzt werden können. Eine Auszahlung in bar oder Ähnliches ist gar nicht möglich. Vergleichen Sie z.B. den Vermögenswirksamen Leistungen-Bausparvertrag mit dem herkömmlichen Bausparvertrag, dann werden Sie feststellen, dass hier bessere Renditen erzielt werden.

Arbeitgeber- und möglicher Arbeitnehmeranteil zusammen machen die Vermögenswirksamen Leistungen aus. Sind einige Bedingungen des Staates erfüllt, erhält man zudem auch eine Förderung in Form der Arbeitnehmersparzulage. Die Verzinsung kommt noch zu den Beiträgen dazu, die Höhe beträgt in etwa zwischen 0,5 und 2,25 Prozent. Ein Investmentfonds wirft oft eine recht hohe Rendite ab. Informieren Sie sich und nehmen Sie sich Zeit, einen Fonds auszuwählen, um Verluste zu vermeiden, denn dieses Risiko besteht bei einem solchen Fonds immer.

Das Finanzamt setzt die Arbeitnehmersparzulage fest, nachdem ein Antrag gestellt wurde. Es ist notwendig, die Arbeitnehmersparzulage in regelmäßigen Abständen mit der Steuererklärung erneut zu beantragen. Natürlich kann man die Festsetzung auch separat beantragen. Die Arbeitnehmersparzulage wird auf den Euro aufgerundet. Der Antrag auf die Arbeitnehmersparzulage muss spätestens zwei Jahre nachdem die Vermögenswirksamen Leistungen angelegt worden sind gestellt werden. Zu nutzen ist hier ein amtlich vorgeschriebener Vordruck. Ein Nachweis der Vermögenswirksamen Leistungen ist durch eine Bescheinigung des Anlageinstituts vom Angestellte zu erbringen. Die Finanzämter sind für Angelegenheiten bezüglich der Arbeitnehmersparzulage verantwortlich und verwalten diese.

Für die Arbeitnehmersparzulage gilt eine Frist von sieben Jahren bis zur Auszahlung. Mit der Steuererklärung muss die Zulage jedes Jahr neu beantragt werden. Es besteht auch bei höheren Bruttobverdiensten die Möglichkeit der Zulage, wenn höhere Werbungskosten anfallen und Kinderfreibeträge geltend gemacht werden können. Mit vermögenswirksamen Leistungen angesparte Lebensversicherungen sind nicht zulagebegünstigt. Wer Steuern sparen möchte, sollte die vermögenswirksamen Leistungen in die bAV fließen lassen.

Informationen zu den VWL

  • Erhält ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen, so hat er die Möglichkeit eine Sparzulage für Arbeitnehmer zu beantragen.
  • Vermögenswirksame Leistungen – sind eine Leistung des Arbeitgebers, und werden meist im Tarif- oder Arbeitsvertrag vereinbart.
  • Vermögenswirksame Leistungen werden nicht nur an Arbeitnehmer, sondern auch an Beamte, Richter oder Auszubildende gezahlt.
  • In vielen Berufssparten ist tariflich geregelt, dass die jeweiligen Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen zusätzlich zu Lohn oder Gehalt zahlen.