15. November 2018

Rürup-Rente

Die Rürup-Rente, auch Basis-Rente genannt, ist in allererster Linie für Selbstständige und Freiberufler interessant. Gehören Sie zu einer dieser Gruppen, sollten Sie sich die Steuervorteile auf keinen Fall entgehen lassen. Aber auch Beamte und gut verdienende Angestellte können einen Rürupvertrag abschließen: schon mit der nächsten Steuererklärung macht sich dieser Vertrag in Form einer konkreten Steuerersparnis bezahlt. Lassen Sie sich dazu beraten.

Vorteile der Rürup-Rente

  • Beiträge sind Sonderausgaben, daher hohe Steuerrückerstattungen
  • Kapitaldeckung statt Umlagefinanzierung, daher mehr Rendite
  • Nachgelagerte Besteuerung erst im Rentenalter, daher geringe Steuern im Alter
  • Bis 2025 steigende Förderung bis maximal 20.000 Euro bei Ledigen (das Doppelte bei Ehepaaren), mehr als bei Riester!

Hohe Rendite-Chancen mit Rürup

Dank der immensen Steuervorteile sind mit einem Rürup-Vertrag deutlich höhere Renditen möglich als mit ungeförderten Produkten wie zum Beispiel einer klassischen Rentenversicherung oder einer Lebensversicherung. Gerne informieren wir Sie über Ihre Möglichkeiten und zeigen Alternativen auf.

Mögliche Anlageformen der Rürup-Rente:

  • Private Rentenversicherung
  • Fondsgebundene Rentenversicherung
  • Rürup-Fondssparpläne

Übrigens, zwei Gruppen von Sparern profitieren besonders stark: wenn Sie einen hohen Steuersatz haben oder das Rentenalter bald erreichen, gehören Sie zu den absoluten Gewinnern dieser Vorsorgevariante. Aber auch für alle anderen gilt: nutzen Sie die finanzielle Unterstützung, die Ihnen der Staat für die Altersvorsorge bietet. Direkte Zulagen, Steuervorteile und die Einsparung von Sozialabgaben helfen, schneller Vermögen aufzubauen.
Deshalb: nutzen Sie jetzt unser kostenfreies und unverbindliches Beratungsangebot:

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Infos zur Rürup-Rente

Eine gute Vorsorge ist auch für Sie unumgänglich

Eine Rente aus der gesetzlichen Sozialversicherung wird Ihnen keinen abgesicherten Lebensaben bieten können. Die Zeiten, wo “Vater Staat” uns abgesichert hat, sind endgültig vorbei. Der Grund hierfür ist, dass der Besteuerung ein Teil der Rente dauerhaft niedriger sein kann als der abzugsfähige Prozentsatz der geleisteten Beiträge. Wenn die Zahlen der Geburten weiter sinkt, dann können die beitragspflichtigen Erwerbstätigen die Renten nicht mehr oder nur wesentlich geringer, finanzieren. Der Staat unterstützt die künftigen Rentner bei ihrer Altersvorsorge.

Die Besteuerung der Renteneinkünfte trat 2005 in Kraft und wird seitem schrittweise durchgeführt. Eine günstigere Altersversorgung durch den Betrieb und der Riesterrente wurden im Jahr 2002 neue Anreize geschaffen. Die staatliche Unterstützung bei der Vorsorge für das Rentenalter wird mit der Basisrente ihren Abschluss finden. “Altersvorsorge ist Rente” – so lautet das Leitmotiv, mit dem der Staat auch bei der Basisrente ausschließlich solche Vorsorgeverträge fördert, die ein lebenslanges Einkommen im Alter zum Ziel haben und somit helfen, die gesetzliche Rente zu entlasten. Hohe Vergünstigungen im Bereich der Steuern machen dem Versicherten die Basisrente schmackhaft. Bei der Erarbeitung dieses neuen Vorsorgeproduktes wurde vor allem an Selbstständige und Freiberufler gedacht, denen bisher keine staatlich geförderte Vorsorgemöglichkeit für das Alter zur Verfügung stand. Auch ältere Arbeitnehmer können bei der Basisrente nur profitieren.

Die Basisrente – was ist das?

Mit einem Teil des Gehaltes, welches zudem nicht versteuert wird, kann der Arbeitnehmer jetzt für sein Alter sparen. Bei der Basisrente handelt es sich um eine freiwillige, private Leibrentenversicherung. Die Merkmale der Basisrente sind vergleichbar mit der gesetzlichen Absicherung. Allerding wird sie anders finanziert. Beim Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung werden die aktuellen Renten immer aus den jeweiligen Arbeitseinkommen der Erwerbstätigen finanziert. Eine Basisrente wird dagegen nur durch die Deckung der Beiträge finanziert. Der Vertrag beinhaltet die vom Versicherer garantierten Leistungen und einer Beteiligung am Überschuss. Damit die Basisrente staatlich gefördert wird, muss sie verschiedene, gesetzlich vorgeschriebene Voraussetzungen erfüllen. Eine Leibrente, die bis zum Tode gezahlt wird, muss vereinbart sein. Im Gegensatz zur Lebensversicherung, darf die Basisrente nicht auf einem Schlag ausbezahlt werden. Die Auszahlung einses Teiles der Summe ist nicht möglich. Bevor der Versicherte sechzig ist, soll die Summe nicht ausgezahlt werden. Es besteht keine Möglichkeit, die Basisrente zu vererben. Die Leistungen werden immer nur an den Versicherten selbst ausgezahlt, solange er lebt. Eine Hinterbliebenenrente ist eine Absicherung für die Familie. Die Ansprüche dürfen ebenso wie gesetzliche Rentenansprüche nicht übertragen, beliehen, veräußert oder kapitalisiert werden. Das Vorsorgekapital der Basisrente ist vor einer vorzeitigen Verwertung im Falle von Arbeitslosigkeit geschützt. Selbst der Gerichtsvollzieher hat keinen Zugriff. Die Arbeitsagentur, das Sozialamt oder ander andere Gläubiger können einen Anspruch an die Versicherung erheben.

Die Basisrente sichert individuell ab.

Für jede Lebenssituation gibt es bei der Basisrente eine Möglichkeit: Auch der Schutz bei Krankheit und der darauf folgenden Erwerbsunfähigkeit kann vereinbart werden. Die Versicherung bietet verschiedene Zahlungsmodalitäten an. Wenn der Versicherte die Möglichkeit für Extrazahlungen hat, dann kann er die steuerlichen Vorteile in vollem Umfang nutzen. Einkünfte wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld können so für die Absicherung im Alter eingesetzt werden. Es gibt keine Grenze für den minimalen Beitrag. Die Beiträge können variieren oder als einmalieger Beitrag gezahlt werden. Die Anspar- und die Auszahlungsphase der Basisrente können flexibel vereinbart werden. Der Anfang der Rentenzahlungen darf allerdings nicht vor dem sechzigsten Geburtstag des Versicherungsnehmers sein. Wenn der Versicherungsnehmer seinen Vertrag erst ab dem 01. Januar 2012 abschließt, dann kommt er erst mit Ablauf des 62. Lebensjahres in den Genuss der Rentenzahlung.

Die staatliche Förderung der Rürup-Rente

Anders als bei der Riester-Rente fördert der Staat die Basisrente ausschließlich über eine hohe steuerliche Abzugsmöglichkeit der Beiträge. Der Versicherte wird keine Zulagen zu erwarten haben. Der Versicherte kann die Beiträge für die Versicherung steuerlich absetzen. Bei der jährlichen Einkommenssteuererklärung können die Beiträge geltend gemachte werden. Ab dem Jahr 2025 sind 100 Prozent der eingezahlten Beiträge abzugsfähig – bei Singles maximal 20.000,-€, bei Verheirateten 40.000,-€ In der Zeit bis 2025 werden die Möglichkeiten zu Geltendmachung bei der Steuererklärung in jedem Jahr prozentual angehoben. Mittlerweile können in diesem Jahr 76% der Beiträge bei der Steuer geltend gemacht werden. In jedem Jahr wird der Satz um 2% angehoben. Im Jahr 2025 sind es dann 100%.

Um in den Genuss der Förderung zu kommen, müssen Sie manche Dinge beachten

Der Beitrag zur Basisrente bestimmt sich durch den Beitrag für den Sonderausgaben-Abzug und beträgt 20.000,- beziehungsweise 40.000€ pro Jahr. Die Regelung über die Zahlung des Mindestbeitrags ist nicht bei allen Versicherungen gleich. Wenn keine andere Vereinbarung getroffen wurde, so kann der Mindestbeitrag bei 10,-€ liegen. Der steuerlich absetzbare Gesamtrahmen gilt für die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und zur Basisrente. Der Betrag muss aber um den steuerfreien Arbeitgeberanteil gekürzt werden. Nicht versicherungspflichtige Arbeitnehmer sollten darauf achten, Sie müssen den Höchstbetrag so weit kürzen, als wenn sie bei ihrem Gehalt Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil zahlen würden. Jeder Selbstständige kann den Höchsbetrag für die Basisrente geltend machen. Einzige Ausnahme ist dabei, wenn er in eine spezielles Versorgungsunternehmen einzahlt.

Welche Produkte werden vom Staat unterstützt?

Hauptsächlich Lebensversicherer bieten die Basisrente an. Die Verträge bieten eine lebenslange Leibrente mit garantierten Leistungen und einer zusätzlichen Überschussbeteiligung oder auf der Basis von Investmentfonds. Der Vertragsnehmer hat nach Rentenbeginn Anspruch auf eine lebenslange Leibrente. Beim Ableben des Versicherten werden nur dann Leistungen an die Hinterbliebenen entrichtet, wenn eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wurde.

Auch die Auszahlung muss versteuert werden.

Auszahlungen aus Basisrenten-Verträgen werden steuerlich genauso behandelt wie Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Alle Beträge, die über den Besteuerungsanteil der Rentenzahlungen hinausgehen, müssen ordnungsgemäß versteuert werden. Auch nicht geförderte Rentenzahlungen unterliegen der Steuerpflicht. Heutige Rentner werden von der Versteuerung nicht so hart getroffen.Sie greift erst voll ab dem Jahr 2040. Rund 62% der Rente müssen im Jahr 2011 versteuert werden. Bis zum Jahr 2020 erhöht sich der Prozentsatz bei Neurentnern um zwei Prozent. Ab dem Jahr 2020 um ein Prozent. Dabei unterscheidet sich der steuerpflichtige Anteil nicht von der gesetzlichen Rentenzahlung. Der Steuerfreibetrag wird für die Dauer festgelegt. Er gilt dann bis zum Tod des Versicherungsnehmers. Dies bedeutet, dass Rentenerhöhungen in den Folgejahren zu 100% der Besteuerung unterliegen. Die Basisrente kann in nahezu jedem Alter abgeschlossen werden. Die erste Zahlung sollte spätestens im Alter von 85 erfolgen.

Wer sollte einen Vertrag zur Basisrente abschließen?

Jeder, der einen Abzug der Sonderausgaben geltend machen kann, sollte de Basisrente versichern. Wer als steuerpflichtig Beschäftigter in Deutschland tätig ist und hier auch wohnt, kann in den Genuss der staatlichen Förderung kommen. Zu einer privaten Vorsorge zählt auch die Basisrente. Es besteht keine Verpflichtung zum Abschluss einer Basisrente. Die Form der Anlage kann der Versicherte selbst bestimmen. Ein Gesetz aus dem Jahr 2005 bestimmt, dass Einkünfte im Alter versteuert werden müssen. Beiträge zur gesetzlichen und zur privaten Rentenversicherung werden schrittweise von der Steuerlast entbunden. Eine steuerfreie Vorsorge wird so auch Selbstständigen ermöglicht. Selbstständige und einige Freiberufler zahlnen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein und können den Förderrahmen der Basisrente komplett für ihre private Vorsorge nutzen. Eine interessante Vorsorgemöglichkeit ist die Basisrente auch für abhängig Beschäftigte, deren zu versteuerndes Einkommen im Alter deutlich niedriger ausfällt als während des Erwerbslebens. Junge Erwerbstätige werden durch die zunehmende Steuerbefreiung der Beiträge am meisten belohnt. Besonders lohnend ist die Basisrente für ältere Sparer, die einige Jahre vor Eintritt in den Ruhestand hohe Beiträge in eine lebenslange Altersvorsorge investieren wollen. Der Grund hierfür ist, dass der Besteuerung ein Teil der Rente dauerhaft niedriger sein kann als der abzugsfähige Prozentsatz der geleisteten Beiträge.

Tipps zur Rüruprente

  • Die Rürup-Rente ist vor allem für Selbständige und Freiberufler sinnvoll, da diese ansonsten für ihre Beitragszahlungen in die Altersvorsorge keine Steuererleichterung erwarten könnten.
  • Die Rürup-Rente im Test: Unter 76 Tarifen hat der Stiftung Warentest nur sechs Angebote mit Note „sehr gut“ bewertet.
  • Bei der Rürup-Rente werden richtig hohe Beitragszahlungen gefördert: Einzahlungen bis zu 20.000 Euro können Sie pro Jahr steuerlich geltend machen.
  • Die Rürup-Rente ist dann besonders empfehlenswert, wenn eine zusätzliche garantierte Rente gewünscht wird und wenn die Beiträge dazu steuerlich geltend gemacht werden können.
  • Der besondere Vorteil der Rürup-Rente auch Basis-Rente genannt besteht darin, dass Einzahlungen das zu versteuernde Einkommen senken.
  • Die Rürup-Rente entspricht den Anforderungen nach § 10 Absatz 1 Nr. 2.b) EStG und wird in der Ansparphase steuerlich gefördert.