17. September 2019

Die Versicherungen für Kinder Oststadt

Kinder für die Ausbildung versichern

Als besondere Form einer Lebensversicherung ist die Ausbildungsversicherung zu betrachten. Hat man eine solche abgeschlossen, bekommt man zu einem festen Termin die Summe der Versicherung plus Gewinnbeteiligung.

Im Grunde ist die Ausbildungsversicherung eine kleine Lebensversicherung, die die gewählte Summe für den Todesfall nicht direkt, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stellt. Hier wird das Kind Begünstigter. Der Vertrag hat den Vorteil, beitragsfrei gestellt zu werden, sollte die versicherte Person versterben. Wer eine Absicherung haben möchte und zugleich ans Ansparen denkt, liegt mit der Ausbildungsversicherung richtig.

Absicherung gegen Invalidität für Kinder

Hat man eine Kinderinvaliditätsversicherung abgeschlossen und tritt der Versicherungsfall ein, kann man mit einer einmaligen Geldsumme oder einer lebenslangen Rentenzahlung rechnen. Die Höhe der Zahlungen hängen vom Behinderungsgrad und der abgesicherten Versicherungssumme ab (in etwa wie bei der Unfallversicherung). Manche Kinderinvaliditätsversicherungen bieten zusätzliche Leistungen an. Hier sind beispielsweise die Leistung im Todesfall zu nennen, Kurbeihilfen, die Übernahme der Kosten bei Bergungen und Rehabilitationsunterstützung.
Sollte es bei einem Kind aufgrund eines Unfalls oder durch eine Krankheit zu einer Behinderung von 50 Prozent kommen, leistet die Kinderinvaliditätsversicherung Zahlungen. Das kann als Einmalzahlung (die steuerfrei ist) geschehen oder als Monatsrente, solange die Behinderung andauert. Die Einmalzahlung muss nicht zurückgezahlt werden, wenn der Gesundheitszustand des Kindes sich wieder völlig erholt.
Wie die Auswirkungen einer Behinderung sind, weiß niemand. Und wie hoch die damit verbundene finanzielle Belastung ist, auch nicht. Erhält man eine einmalige Zahlung, kommt einem die Summe erst recht groß vor- aber irgendwann ist auch von diesem Geld nichts mehr übrig. Um ein Leben lang unterstützt zu werden, kommt nur eine Rente in Frage. Informieren Sie sich und lassen Sie sich umfassend dazu beraten.

Bei einer Kinderinvaliditätsversicherung besteht die Möglichkeit der einmaligen Zahlung, einer Rente oder der Kombination aus beidem. Mit der Rentenzahlung kann man lebenslang rechnen. Zur Einstellung kommt es nur, wenn das Kind nicht mehr schwerbehindert ist. Viele Leute sind der Meinung, dass eine einmalige Zahlung attraktiver ist, da man das Geld direkt verwenden kann, z.B. für einen behindertengerechten Umbau. Wenden Sie sich auf jeden Fall an einen Versicherungsfachmann und nehmen Sie eine Beratung in Anspruch.
Eine Kinderinvaliditätsversicherung greift nicht nur bei Unfall-Invalidität, sondern auch, wenn die Invalidität krankheitsbedingt ist. Verschiedenes wird angeboten- man kann eine Einmalzahlung erhalten bis hin zur einer Monatsrente, die ein Leben lang gezahlt wird. Allerdings muss man wissen, dass keine Versicherung zahlt, wenn eine Schwerbehinderung durch einen angeborenen Effekt entsteht. Und auch bei Psychosen, Neurosen, Entwicklungsstörungen und Geburtsschäden tritt die Versicherung nicht in Kraft. Zudem ist auch das 1. Jahr eines Kindes nicht zu versichern.
Die private Kinderunfallversicherung leistet bei Invalidität durch Unfälle. Der Umfang der Kinderinvaliditätsversicherung bezieht sich zusätzlich auch auf krankheitsbedingte Ursachen, hat also einen größeren Leistungsumfang und ist daher oft vorteilhafter. Dafür ist auch ein höherer Beitrag zu entrichten. Jedoch muss hier erwähnt werden, dass viel häufiger eben Krankheiten für Kinderinvalidität verantwortlich sind als Unfälle- das besagt die Statistik.

Unfallversicherungen für Kinder

Durch eine Kinderunfallversicherung kann man seine Kinder optimal schützen. Für jede Stunde am Tag, auf der ganzen Welt. Das gilt für sämtliche Lebensbereiche: Schule, Freizeit, Ausbildung und Beruf. Der kostengünstige Kindertarif endet mit mit Eintritt ins Erwachsenenalter (18. Lebensjahr). Durch einen Tarif für Erwachsene kann die Versicherung dann aber weitergeführt werden.

Die Kinderunfallversicherung leistet Zahlungen, wenn das Kind verunfallt oder eine Behinderung gegeben ist, denn durch einen Unfall verändert sich oft der komplette Lebensalltag. Sind die Jüngsten davon betroffen, ist es besonders schlimm, da sie ja noch ihr ganzes Leben vor sich haben. Damit man in einem solchen Fall dem Kind dennoch gerecht werden kann, lohnt sich der Abschluss einer Kinderunfallversicherung.
Es gibt eine reine Unfallabsicherung für Kinder, jedoch auch Kinder-Invaliditätsversicherungen, die wesentlich mehr Umfang haben. Man sollte auch wissen, dass Unfallversicherungen für Kinder in der Regel erst Leistungen erbringen, wenn eine Behinderung von mind. 50 Prozent vorliegt.

Möchte man eine Kinderunfallversicherung zum Abschluss bringen, ist es wichtig, sich zu informieren und vorab ausreichend beraten zu lassen. Hierbei geht es nicht nur darum, Geld zu sparen. Der wesentlich wichtigere Aspekt ist hier, dass Ihr Kind optimal versichert ist, sollte ein Unfall passieren.

Tipps zu Versicherungen für Kinder

  • In der GKV sind der nicht berufstätige Ehepartner und die Kinder beitragsfrei mitversichert.
  • Die GKV deckt unter anderem die Krankheitsbehandlungen der Kinder ab.
  • Eine PKV bietet viele Vorteile für Ihr Kind und bei der Wahl der richtigen Krankenversicherung sogar für Ihre ganze Familie.
  • Was viele Eltern nicht wissen: Die gesetzliche Unfallversicherung bietet zwar Schutz bei Unfällen, die sich in der Schule beziehungsweise im Kindergarten oder auf dem Weg dorthin ereignen.