25. August 2019

Die Vermögenswirksamen Leistungen Eggingen

Arbeitgeber beteiligen sich am Aufbau des Vermögens ihrer Mitarbeiter durch die Zahlung der Vermögenswirksamen Leistungen (VL), die, nachdem Steuern und Sozialabgaben abgezogen wurden, meist in einen Bausparvertrag, einen Fondssparplan oder eine Lebensversicherung fließen.

Vom Arbeitgeber werden die vermögenswirksamen Leistungen auf direktem Weg auf das Anlagekonto Arbeitnehmers eingezahlt. Im 5. Vermögensbildungsgesetz ist festgelegt, dass die vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers, kombiniert mit einer Sparzulage Angestellten, vom Staat förderfähig sind. Der Gesetzgeber gibt jedoch die Förderfähigkeit eines Vertrages vor und legt fest, wie langfristig der Vertrag sein muss.
Das Gesetz zur Förderung der Vermögensbildung Arbeitnehmers regelt die Vermögenswirksamen Leistungen. Der Gesetzgeber gibt hier dem Angestellte das Recht, eine Arbeitnehmersparzulage zu beantragen, um Förderung für die Vermögensbildung zu erhalten. Eigentlich werden die Beiträge für die vermögenswirksamen Leistungen vom Arbeitnehmer aufgebracht. Im Laufe der letzten Jahre hat es sich allerdings als spezielle Leistung herausgestellt, wenn der Arbeitgeber den einmal im Jahren Mindestbeitrag oder die Beiträge sogar komplett übernimmt.

Dazu zählt z.B. der VL-Bausparvertrag. Dieser ist nicht nur förderfähig und erhält die Arbeitnehmersparzulage, sondern hiermit können auch Wohnungsbauprämien verknüpft werden. Zu beachten ist auf jeden Fall, dass nur solche Geldanlagen für die Inanspruchnahme der vermögenswirksamen Leistungen in Frage kommen. Eine Auszahlung der Leistungen in bar oder Ähnliches ist unmöglich. Wer einen Vergleich zwischen einem Vermögenswirksamen Leistungen-Bausparvertrag und einem herkömmlichen Bausparvertrag herstellt, kann eine deutlich höhere Rendite feststellen.
Wer vermögenswirksame Leistungen erhalten möchte, muss beim Arbeitgeber einen gesonderten Antrag dafür stellen. Danach werden die monatlichen Beiträge der VWL vom Arbeitgeber, nach Versteuerung mit dem Gehalt, immer direkt in den Bausparvertrag oder den Aktienfondssparplan eingezahlt. Für die förderfähigen Geldanlagen gilt eine Bindungsfrist, die sieben Jahre beträgt. Anschließend kann das Kapital so verwendet werden, wie es der Angestellte wünscht. Bereits für Auszubildende ist der Anspruch vermögenswirksamer Leistungen im Vermögensbildungs-Gesetz geregelt.

Jedes Jahr ist ein erneuter Antrag auf Arbeitnehmersparzulage fällig- üblicherweise mit der Steuererklärung. Zur Auszahlung kommt es nach einer Bindungsfrist von 7 Jahren. Eventuell ist es auch bei Leuten mit einem hohen Brutto-Einkommen möglich, die Arbeitnehmersparzulage zu erhalten. Das kann bei sehr hohen Werbungskosten oder Kinderfreibeträgen der Fall sein. Fliessen die Vermögenswirksamen Leistungen in einen Vertrag einer Lebensversicherung, besteht kein Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage. Wandelt man die Vermögenswirksamen Leistungen in eine bAV um, ist das eine gute Möglichkeit, um eine Steuerersparnis rauszuholen.

Informationen zu den VWL

  • Erhält ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen, so hat er die Möglichkeit eine Sparzulage für Arbeitnehmer zu beantragen.
  • Klassicherweise werden vermögenswirksame Leistungen in VL Bausparverträge oder in einen VL Fondssparplan investiert.
  • Viele Arbeitnehmer in Deutschland haben die Chance, von Ihrem Arbeitgeber sogenannte Vermögenswirksame Leistungen (VL) zu bekommen.
  • Niedrigere Einkommen, wie sie zum Beispiel Auszubildende beziehen, sind natürlich immer geeignet, um vermögenswirksame Leistungen zu erhalten.