13. Dezember 2019

Die Riester-Rente Stadtmitte

Als soziale zusätzliche Leistung dient die Einführung der Riesterrente, die wegen des demografischen Wandels ins Leben gerufen wurde. Denn die Bevölkerungsentwicklung in der BRD zeigt, dass der Altersschnitt immer höher wird und das herkömmliche Finanzierungssystem für die Altersrente nicht mehr genügt. Deswegen wurde die Riesterrente entwickelt, die es ermöglicht, sich privat zusätzlich mit staatlicher Unterstützung abzusichern. Wer sich also zusätzlich selbst absichern möchte, kann mittels der Riesterrente mit staatlichen Zuschüssen seine spätere Rente erhöhen.
Eine Riesterrente wird mit den höchsten staatlichen Zulagen bezuschusst. Diese Zulagen können von 35 bis zu 55 Prozent betragen und Zulagen von 90 Prozent kommen vor, je nach Familienstand und Verdienst.
Der individuelle Steuersatz wird zur Versteuerung der Riesterrente herangezogen, der im Alter meistens niedriger ist als während des Berufslebens ist.

In Deutschland hat die Riesterente große Diskussionen ausgelöst, die erstmalig auch in der Öffentlichkeit geführt wurden und die private Altersvorsorge betreffen. Bis heute haben sich viele Menschen für private Altersvorsorge per Riesterrente entschieden, um die staatlichen Förderungen und Zulagen zu nutzen. Doch sollte unbedingt beachtet werden, dass vor allem Gering- und Normalverdiener die Beiträge für die Riesterrente nicht als Sonderausgaben geltend machen, da es sich so gut wie gar nicht rentiert.

Schon bei dem Abschluss der Riesterrente wird zu Beginn der Anwartschaftsphase vereinbart, wann der Vertrag zur ersten Auszahlung kommt. Wobei der früheste Termin für die Auszahlung der Riesterrente der 60.Geburtstag der versicherten Person ist. Die Beiträge können einmal im Jahr, jedes Halb- oder Vierteljahr oder sogar ratierlich jeden Monat gezahlt werden. Es ist auch eine Kapitaleinmalzahlung in die Riesterrente möglich.
Wenn die Entscheidung für eine Riesterrente gefallen ist, gibt es mehrere Möglichkeiten der Investition. Ideal ist ein Angebot, welches die Faktoren Alter, Risikogruppe und Investitionsart mit einbezieht. Wer eine sichere Investition möchte, der kann dafür einen Riester Banksparplan wählen. Und wer gerne etwas risikoreicher mit höheren Gewinnchancen investiert kann auf Fondssparpläne setzen.

In jungen Jahren eine Riesterrente abzuschließen lohnt sich, denn man kann einen einmaligen Bonus (Berufseinsteigerbonus) von 200€ erhalten, wenn man die Rente spätestens in dem Jahr abschließt, welches das 25.Lebensjahr vollendet.

Mit wachsender Beliebtheit werden immer mehr Riester-Renten abgeschlossen, doch das war nicht immer der Fall. Kritiker waren der Meinung, diese staatlich geförderte Rente wäre bürokratisch, kompliziert und nicht verständlich. Mittlerweile ist das nicht mehr so, weil viele bürokratische Barrieren abgebaut wurden und die geförderten Sätze regelmäßig erhöht wurden. Mittlerweile wissen alle, dass eine Riester-Rente mit zu den sichersten und attraktivsten Anlagemöglichleiten gehört, da die Kombination aus Zulagen und Steuerersparnissen optimal ist. Es werden verschiedene Produkte für das Riestersparen angeboten. Je nach gewähltem Risiko oder der verbleibenden Ansparzeit kann ein passender Vertrag ausgesucht werden.
Riester-Rente und gesetzliche Rente unterscheiden sich enorm. Während in der Gesetzlichen praktisch jeder für jeden aufkommt, sie sich also an der Umlage orientiert, handelt die Riester-Rente nach dem Verfahren der Kapitaldeckung. Das bedeutet, dass jeder Sparer nur Geld für seine persönliche Rente anspart. Die Riester-Rente gilt als Säule der Rentenversicherung, seit sie eingeführt wurde.

Das in einem Riester-Vertrag gesparte Kapital, kann auf einen anderen Versicherer oder beim gleichen Versicherer auf einen anderen Tarif übertragen werden. Doch fallen meistens nicht unerhebliche Gebühren an, die einen Wechsel unrentabel machen. Und zusätzlich sollten sie noch folgendes berücksichtigen: Wenn das gesparte Kapital aus einem Riester-Vertrag noch nicht fällig ist und auf einen anderen Vertrag übertragen werden soll, kann die bestehende Summe kleiner sein als die Summe der Beitragszahlungen insgesamt. Und zwar deswegen, weil die Garantie der Werterhaltung nur für den Fälligkeitstermin gilt.
klären Sie für sich, welche Art der Absicherung für Sie notwendig ist oder vielleicht bereits besteht – Absicherung gegen Berufsunfähigkeit, Todesfallschutz oder Hinterbliebenenschutz
Die private Altersvorsorge mittels einer Riesterrente ist eine Form, die staatliche Zuschüsse und Sonderausgabenabzüge ermöglicht. Ins Leben gerufen hat sie der ehemalige Minister für Arbeit und Soziales Walter Riester im Jahre 2000-2001 unter dem Kanzler Gerhard Schröder. Heutzutage gibt es bereits mehr als 15 Millionen Riester-Sparer.

Informationen zur Riester-Rente

  • Die Auszahlungen der Riester-Rente sind steuerpflichtig. Verantwortlich dafür ist die nachgelagerte Besteuerung.
  • Die Zulagen beim Riestern sind von der Höhe des Betrags abhängig, der einbezahlt wird.
  • Die Riester-Rente wird staatlich gefördert und ist eine gute Altersvorsorge. Zahlreiche Modelle sind in diesem Bereich zu finden. Viele werden allerdings kaum wahrgenommen.
  • Es ist möglich, eine Riester-Rente als Versicherungsvertrag , als Investment- , als Banksparplan oder Bausparvertrag abzuschließen.
  • Durch das Riester Bausparen ist es einem möglich, ins künftige Eigenheim zu investieren. In dem Zuge hat man Anspruch auf Förderungen vom Staat. Gleiches gilt auch beim Wohn-Riestern. Hier erhält man eine lohnenswerte Eigenheimrente.
  • Lassen Sie sich bei Riester-Produkten immer beraten. Auch wenn diese behördlich zertifiziert sind, unterscheiden sich die Modelle erheblich voneinander.
  • Die Riester Rente unterliegt der nachgelagerten Besteuerung und muss bei Auszahlung vollständig besteuert werden.
  • Die Riester Rente ist mittlerweile zu einer richtigen Volksrente geworden und wird auch schon von einem gro?en Teil der Deutschen genutzt.
  • Alle Riester Anbieter sind dazu verpflichtet dem Sparer mindestens das wieder auszuzahlen was er/sie eingezahlt hat. Die Zulagen m?ssen ebenfalls erhalten bleiben.
  • Sie wurde 2002 von Walter Riester, dem damaligen Bundesarbeitsminister, aus der Taufe gehoben, um Angestellten und Beamten einen Anreiz zu bieten, die Leistungen der staatlichen Versorgungswerke aufzubessern.
  • Daher soll die Riester Rente eine zusätzliche Rente sein, die zusammen mit der gesetzlichen Rente dieses ermöglichen kann.
  • Die Bezeichnung der Riester Rente geht auf den ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester zurück, der diese Form der Altersvorsorge eingeführt hat. Mit dieser privaten Rente soll die Versorgungslücke der gesetzlichen Rente geschlossen werden.