13. Dezember 2019

Die Private Krankenversicherung Gögglingen-Donaustetten

Wer brutto im Jahr über die Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient, sich selbstständig macht oder dies bereits ist, kann wählen: Freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse bleiben oder diese kündigen und sich privat versichern lassen. Dabei sollte aber beachtet werden, dass eventuelle Kinder oder Ehepartner, die kein eigenes Einkommen haben, auch in der Privatkrankenkasse versichert werden sollten.

Die Mindestanforderung für die Tarife der privaten Krankenversicherung entspricht den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse. Somit macht man auf keinen Fall etwas verkehrt. Verzichtet man auf zusätzliche Leistungen, wie z.B. eine Behandlung durch den Chefarzt, kann man zudem noch einiges einsparen. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit des Selbstbehalts, wobei man dann für sämtliche Arztrechnungen, die unter einem bestimmten Betrag liegen, selbst aufkommt.

Die private Krankenversicherung bietet Leistungen an, die jeder frei wählen kann. Der so genannte Standard- oder Basistarif muss die gleichen Leistungen beinhalten, wie die einer gesetzlichen Krankenkasse. Fällt die Wahl auf eine Krankenvollversicherung, kann man zusätzliche Leistungen vereinbaren, z.B. die Behandlung durch den Chefarzt. Jede Leistung, die man zusätzlich vereinbart erhöht gleichzeitig auch den Beitrag.

Das Prinzip der privaten Krankenversicherung ist die Kostenerstattung. Wird man von einem Arzt oder im Krankenhaus behandelt, fungiert man als Versicherter als Vertragspartner, der auch eine Rechnung erhält. Neben dem Betrag müssen hier auch die genau Diagnose und Maßnahmen zur Behandlung aufgelistet sein. Die Rechnung reicht man bei der Versicherung ein, die dann den Rechnungsbetrag erstattet und auszahlt. Dann kann der Versicherungsnehmer die Arztrechnung überweisen.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wird die Höhe des Versicherungsbeitrags bei der PKV aufgrund persönlicher Daten festgelegt. Hierbei spielen das Lebensalter, der gesundheitliche Zustand und die Berufsgruppe, der man zugehörig ist, eine ganz entscheidende Rolle. Vereinbart man zusätzliche Leistungen zur Versicherung, wirkt sich das natürlich auch auf den Beitrag aus.

im Prinzip genauso wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung. In der privaten KV werden diese Beiträge jeweils mit den monatlichen Prämien verrechnet. Hier spielt das Einkommen auch eine Rolle. Es existiert die so genannte Beitragsbemessungsgrenze. Einkommen bis zu dieser Grenze führen zu Beiträgen, deren Höhe genau definiert ist. Erreicht man ein höheres Einkommen, muss man nicht mit enorm hohen Beiträgen rechnen, da dann lediglich der Betrag bis zu dieser Grenze erhoben wird.

Bei einer Krankenversicherung für Studierende muss man auf Besonderheiten achten. Einige Versicherungen besitzen Vorrang gegenüber anderen. Beitragsfreie Familienversicherungen oder z.B. eine Pflichtversicherung aufgrund einer Hinterbliebenenrente haben rechtlichen Vorrang. Studenten steht ein Wahlrecht (§173, 5.Sozialgesetzbuch) in der Krankenversicherung zu. Sie können frei aus einer Vielzahl von gesetzlichen Kranken- und Innungskassen wählen. Das Gesundheitsministerium legt jährlich die Beiträge fest, die zu entrichten sind.

Im Gegensatz zu einer privaten Krankenversicherung ist die gesetzliche Krankenversicherung eine Familienversicherung, die es erlaubt, Kinder und Ehepartner gesetzlich mitzuversichern. Um die Mitglieder der Familie in der Krankenversicherung gesetzlich absichern zu können, bedarf es allerdings einiger Voraussetzungen. Deren Wohnsitz muss ständig in der Bundesrepublik Deutschland sein und sie dürfen nicht an anderer Stelle krankenversichert sein. Für die beitragsfreie Mitversicherung darf der Hauptversicherte ein maximales Bruttoeinkommen von 1/7 der Bezugsgröße im Monat haben.

Mit der gesetzlichen Krankenversicherung wird der Gesundheitsschutz eines Einzelnen und der Familie abgesichert. Sie ist eine Seitenlinie der Sozialversicherung und dient der Erhaltung oder der Wiederherstellung des Gesundheitszustandes. Damit die Versicherung finanziert werden kann, ist es notwendig, dafür Beiträge zu erheben. In der BRD wird das Gesundheitsrisiko hauptsächlich von der GKV abgesichert.

Üblicherweise gehen viele Leute davon aus, mit der gesetzlichen Krankenversicherung Kosten einsparen zu können. Doch das hängt immer vom Einzelfall ab und muss eben nicht so sein. Wer sich für eine private Krankenversicherung entscheidet, kommt auf jeden Fall in den Genuss vieler Vorteile. Während die gesetzliche Krankenversicherung nur die medizinische Grundversorgung gewährleistet, stehen einem als privat Krankenversicherter wesentlich mehr Leistungen zur Verfügung, was oft bereits mit einer schnelleren Terminvergabe beim Arzt beginnt.

Hilfreiche Tipps zur PKV

  • Die gesetzliche Krankenversicherung finanziert sich durch Umverteilungen. Sie bildet keine Altersrückstellungen für gestiegene Kosten älterer Versicherungsnehmer. Sie nimmt keine Rücksicht auf die Langfristigkeit und den demographischen Wandel, d. h., durch die Alterspyramide entsteht ein immer größer werdendes Loch in der Kasse der Solidargemeinschaft.
  • Bei der Krankenversicherung unterscheidet man zwischen der Privaten Versicherung und der gesetzlichen Versicherung. In der gesetzlichen KV sind grundsätzlich alle Arbeitnehmer und Angestellte versichert.
  • Die private Krankenversicherung kalkuliert risikogerechte Beiträge, und zwar abhängig vom gewählten Leistungsumfang.
  • Für die private Krankenversicherung gilt: Bis 21. Dezember 2012 müssen die neuen Unisex-Tarife eingeführt werden. Das damit zusammenhängende Tarifwechselrecht für Bestandskunden gibt vor allem Frauen die Chance auf niedrigere Versicherungsprämien.
  • Ein PKV Vergleich ist vor dem Abschluss einer privaten Krankenversicherung extrem sinnvoll.
  • Auch für diejenigen, die bereits privat krankenversichert sind, lohnt sich der regelmäßige Vergleich und damit oft ein Wechseln in eine andere Private Krankenversicherung oder der Wechsel in einen anderen Tarif.
  • Die Private Krankenversicherung für Freiberufler ist besonders lohnenswert. Freiberufler, also zum Beispiel Aerzte, Anwaelte, Architekten etc, profitieren insbesondere von niedrigen Beitraegen in der Privaten Krankenversicherung.
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