25. August 2019

Die Krankenzusatzversicherung Weststadt

Infos zur Kranken-Zusatz-Versicherung

Der gesetzliche Schutz durch die Krankenversicherung wird mit einer privaten Versicherung aufgestockt.

In einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind bei Weitem nicht alle Bewohner von Deutschland. Der Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkassen wird regelmäßig durch die jeweilige Bundesregierung reformiert. Da die Kassen hoch verschuldet sind, muss an den Leistungen gespart werden. Der Versicherte einer gesetzlichen Krankenversicherung sei für die Grundversorgung abgesichert. Aber gesetzt den Fall, der Patient muss in ein Krankenhaus und dort den bestmöglichen Komfort genießen? Für diesen Fall bietet sich der Abschluss einer privaten Kranken-Zusatzversicherung an.

Für eine stationäre Behandlung wird eine Zusatzversorgung angeboten.

Ein gesetzlich Versicherter muss sich mit der Unterbringung in einem Mehrbettzimmer begnügen. Die Behandlung wird von dem diensthabenden Arzt durchgeführt. Wenn der Patient sich privat zusatzversichert hat, dann kann er in ein Krankenhaus seiner Wahl gehen. Er darf ebenso zwischen Ein- oder Zeibettzimmer wählen. Durch die Zusatzversicherung erhält der Patient auch den Anspruch auf eine Chefarztbehandlung. Egal ob es sich um einen chirurgischen Eingriff, um Untersuchungen oder die Visite handelt, der Patient hat dabei immer Anspruch auf den Chefarzt. Es werden bei den Tarifen die Leistungen, die gewählt werden können und die Tarife für die Restkosten, unterschieden. Bei einer Krankenhauszusatzversicherung mit Wahlleistungstarif werden nur der Zuschlag für das Ein- oder Zweibettzimmer und die Kosten für die Chefarztbehandlung übernommen. Die Krankenhauszusatzversicherung trägt allerdings nicht die Kosten, die durch höhere Tagessätze in einem anderen Krankenhaus anfallen. Den Mehrbetrag muss der Versicherte leisten, da auch die gesetzliche Versicherung in diesem Fall nicht eintritt. Hat der Versicherte allerdings einen Tarif für die Restkosten vereinbart, dann wird selbst der Aufenthalt in einer Universitätsklinik bezahlt. Für Patienten, die auf die Chefarztbehandlung und die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer verzichten, zahlt die private Krankenkasse ein Tagegeld. Eine weitere Möglichkeit der Absicherung bietet die Krankenhaustagegeldversicherung. Eine Krankenhaustagegeldversicherung deckt die Kosten ab, die nichts mit der eigentlichen Behandlung zu tun haben. Die Tagegeldversicherung bedeutet, dass für jeden Tag des Aufenthaltes im Krankenhaus, eine vereinbarte Zahlung erfolgt. Damit ist auch die Selbstbeteiligung für den Patienten abgesichert. Wer eine Firma hat oder als Freiberufler tätig ist, der wird bei einem Krankenhausaufenthalt Einbußen hinnehmen müssen. Diese werden durch die Tagegeldversicherung zum Teil aufgefangen. Wer auf die Betreuung seiner Kinder angewiesen ist, der wird die Tagegeldzahlungen dafür verwenden. Egal ob Telefon oder Fernsehen, auch im Krankenhaus möchte der Patient einen gewissen Komfort genießen. Die Kosten dafür gleicht die Zahlung der Tagegeldversicherung aus. Auch hohe Fahrtkosten der Angehörigen werden damit aufgefangen. Ein Versicherter, der Leistungen aus der Krankenhaustagegeldversicherung bezieht, schuldet keine Rechenschaft über die Verwendung der Leistungen. Wer durch Unfall oder Erkrankung Einkommenseinbußen hat, der hat einen Anspruch auf die Leistungen der Krankentagegeldversicherung. Grundlage für den Abschluss der Krankentagegeldversicherung ist das regelmäßige Einkommen des Versicherten. Die Versicherung deckt nur den höchstmöglichen Verdienstausfall ab. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dem erkrankten Mitarbeiter eine Lohnfortzahlung von zweiundvierzig Tagen zu gewähren. Nachdem die sechs Wochen vergangen sind, erhält der arbeitsunfähige Arbeitnehmer das gesetzliche Krankengeld. Die Höhe der Krankengeldzahlung orientiert sich an der letzten Gehaltzahlung. Es darf nicht 90 % des letzten Nettogehalts übersteigen. So werden nur etwa sechzig Prozent des letzten Bruttoeinkommens gezahlt. Selbstständig Tätige können zwischen privater Krankengeldversicherung und gesetzlicher Absicherung wählen. Es ist ihnen auch frei gestellt, dass sie sich gar nicht absichern. Durch die Vorgaben bezüglich der Höhe des Krankengeldes besteht zwischen Krankengeld und tatsächlichem Einkommen eine Lücke. Bei Versicherten der gesetzlichen Krankenkasse, die über der Beitragsbemessungsgrenze liegen, fällt der Unterschied noch höher aus. Wer dieses Manko nicht hinnehmen möchte, der sollte eine private Krankengelversicherung abschließen. Der Versicherte erhält für jeden Tag seiner Arbeitsunfähigkeit die vertraglich vereinbarte Summe. Allerdings ist die Höchstgrenze für das Krankentagegeld die Summe von Nettoverdienst und Sozialabgaben. Die Zahlungen durch die gesetzliche und die private Versicherung können vom Zeitpunkt her voneinander abweichen. Der Versicherte bekommt nach 42 Tagen Arbeitsunfähigkeit das gesetzliche Krankengeld, das private Krankentagegeld allerdings erst nach 60 Tagen. Sollte der arbeitsunfähig Erkrankte noch einen Anspruch auf Lohnfortzahlung haben, dann bekommt er kein Krankentagegeld.

Ambulante Ergänzungstarife

Die ambulanten und ergänzenden Tarife sind oft im Versicherungsumfang enthalten. Aus den Unterlagen der Versicherung ist ersichtlich, wie hoch die Leistungen der Krankenkasse bei folgenden Verordnungen sind: Das kann die Zuzahlung für Medikamente genau so sein, wie eine Brille oder ein Hörgerät. Weiter werden, soweit die gesetzliche Krankenkasse nicht leistet, auch Rollstühle, Prothesen oder andere Hilfsmittel bezuschusst. Alle Angaben sind im Versicherungsvertrag fest gehalten.

Die Leistungen werden von den verschiedenen Tarifen bestimmt

Im ambulanten Bereich können sich freiwillig Versicherte bei der gesetzlichen Krankenkasse für Leistungen im ambulanten Bereich entscheiden. Dasselbe gilt auch für Familienangehörige von freiwilligen Mitgliedern. Das Prinzip der Sachleistungen wird bei den gesetzlichen Krankenkassen angewendet. Das bedeutet, dass die Versicherten die ihnen gesetzlich zustehenden medizinischen Leistungen als Sach- und Dienstleistungen erhalten. Jeder Patientenkontakt mit dem Arzt ist eine Dienstleistung. Die Medikamente und Hilfsmittel gehören zu den Sachleistungen. Bei der Abrechnung ist der gesetzlich Versicherte nicht involviert. Private Krankenversicherer erstatten die Kosten. Der Arzt und sein Patient vereinbaren einen Behandlungsvertrag. Die Dienstleistung des Arztes wir von seinem Patienten gezahlt. Jeder, der neben der gesetzlichen Krankenversicherung auch noch eine private Zusatzversicherung abgeschlossen hat, der wird vom Arzt als Privatpatient betrachtet. Bei dieser Vereinbarung wartet die private Versicherung mit ihrer Erstattung immer so lange, bis die gesetzliche Krankenkasse geleistet hat. Leistungen, die nicht gesetzlich erstattungsfähig sind, werden auch nicht von den privaten Versicherern bezahlt.

Die Zusatzversicherung für die Behandlung beim Zahnarzt

Bei gesetzlich Versicherten, die Zahnersatz benötigen, übernimmt die Krankenkasse einen Anteil von 50 %. Dieser Anteil erhöht sich auf bis zu 65%, wenn der Versicherte für die letzten 10 Jahre alle empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen nachweisen kann. Die verbleibenden 35-50 % der Kosten muss der Versicherte selbst tragen. Der Versicherte kann durch den Abschluss einer privaten Versicherung die Eigenbeteiligung mindern. Nach Vorleistung durch die gesetzliche Krankenkasse erstattet die private Krankenversicherung gemäß den tariflichen Bedingungen. Der Arzt sollte vorher einen Kostenplan zur Vorlage bei der Krankenkasse erstellen. Jeder, der eine private Zusatzversicherung abschließen möchte, sollte vorher die verschiedenen Angebote vergleichen. Die privaten Versicherungen zeigen Unterschiede bei den Erstattungen. Nach Anrechnung der bereits durch die GKV erstatteten Beträge, zahlt die Zusatzversicherung einen bestimmten Prozentsatz. Es gibt auch die Möglichkeit, dass die verbleibenden Kosten pauschal erstattet werden. Oder die Versicherung leistet durch Aufstockung des von der gesetzlichen Krankenkasse vorgeleisteten Betrages auf einen bestimmten Prozentsatz (zum Beispiel 90 % ) des Rechnungsbetrages. Bei der letzten Variante spielt der Anteil der gesetzlichen Krankenkassen keine Rolle, der Patient muss grundsätzlich den vereinbarten verbleibenden Prozentsatz (zum Beispiel 10 %) selbst zahlen. Die Beträge, die für Erstattungen bezahlt werden, sind in den ersten Versicherungsjahren begrenzt. Erstattet werden grundsätzlich die Kosten sowohl für die zahntechnischen Leistungen als auch die damit zusammenhängende zahnärztliche Behandlung.

Die Versicherung bei Erkrankung im Ausland

Private und geschäftliche Reisen sind bei den Deutschen sehr beliebt. Dem Versicherungsschutz der gesetzlich Versicherten sind Grenzen gesetzt. Die GKV leistet in der EU, den Ländern Norwegen, Island und Liechtenstein. Zusätzlich gibt es Sozialversicherungsabkommen zwischen Deutschland und der Türkei, sowie Tunesien und der Schweiz. Bei einem Aufenthalt im Ausland werden die Leistungen übernommen, auf die auch die Bevölkerung des Landes einen Anspruch hat. Hohe Kostenbeteiligungen sind daher nicht auszuschließen. Außerdem ist der vor Ort niedergelassene Arzt nicht verpflichtet, den Auslandskrankenschein (E 111) zu akzeptieren. Keine Gültigkeit hat dieser Schein in einer privaten Klinik. Eine spezielle Krankenversicherung für das Ausland gibt dem Urlauber genug Sicherheit. Selbts der Rücktransport nach Deutschland wird durch diese Versicherung garantiert. Diese Leistung ist bei den gesetzlichen Versicherern generell ausgeschlossen. Der geringe Beitrag der Versicherung kann normalerweise von jedem getragen werden. Wer diese Versicherung abschließen möchte, der kann zwischen zwei Möglichkeiten wählen. Entweder er bezahlt tageweise für die Dauer der Reise, oder für ein Jahr, wenn er mehrere Reisen geplant hat.

Kann jeder eine private Krankenzusatzversicherung abschließen?

Der Abschluss einer privaten Zusatzversicherung ist jedem möglich. Die Möglichkeit, dass Kinder versichert werden besteht ebenfalls. Im ambulanten Bereich sind die Tarife für Erstattungen nur den freiwillig Versicherten der GKV zugänglich.

Wie werden die Beiträge berechnet?

Der Versicherer berechnet den Tarif auf der Grundlage von Eintrittsalter, Geschlecht und Vorerkrankungen des Antragstellers. Eindeutig im Vorteil ist der Versicherte, der schon jung die Versicherung vereinbart hat.

Gibt es eine Anerkennung als Vorsorgeaufwand durch die Finanzbehörde?

Krankengeld und Krankenhaustagegeld gelten als Vorsorgeaufwendungen und können als Sonderausgaben bis zu bestimmten Höchstbeträgen steuerlich geltend gemacht werden.

Die Krankenzusatzversicherun – Hier erhalten Sie Geldwerte Infos

  • Wer gesetzlich versichert ist, der kann sich mit einer privaten Kranken-Zusatzversicherung auf dem Leistungsniveau der PKV absichern.
  • Die private Kranken-Zusatzversicherung leistet Zuzahlungen für Verbands- und Heilmittel sowie für Medikamente.
  • Eine Krankenzusatzversicherun kann und sollte nicht mit einer privaten Krankenversicherung gleichgestellt werden.
  • Mit Hilfe einer Kranken-Zusatzversicherung lassen sich etliche Leistungen, für die die Krankenkassen nicht aufkommen, privat versichern.
  • Eine Kranken-Zusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung wird von verschiedenen Versicherungsträgern angeboten.
  • Sollen die Beiträge für die private Krankenzusatzversicherun gemindert werden, so empfiehlt es sich, Selbstbehalte zu wählen.
  • Durch eine private Kranken-Zusatzversicherung kann man entstehende Lücken im gesetzlichen Versicherungsschutz schliessen.
  • Mit einer Privaten Kranken-Zusatzversicherung sind für alle Versicherten sehr viele Leistungen zusätzlich zu bekommen.