19. Juni 2019

Die Betriebshaftpflichtversicherung Lehr

Betriebshaftpflichtversicherung

Die Betriebshaftpflichtversicherung zahlt gerechtfertigte Ansprüche des Gegners aus und wehrt ungerechtfertigte Forderungen ab.Ihr Unternehmen haftet für Schäden, de in der Höhe nicht begrenzt sind, daher ist diese Versicherung ganz besonders wichtig. Im schlimmsten Fall kann diese Haftung zu einem Firmenkonkurs führen, sind sie als Einzelfirma tätig, haften sie sogar persönlich mit ihrem Privatvermögen und haben alle sich daraus ergebenden Folgen zu tragen. Die Prozesskosten die bei Ansprüchen die durch ein Gericht durchgesetzt werden, trägt der Versicherer und führt auch den Prozess vor Gericht für Sie.

Eine Rechtsschutzversicherung brauchen Sie so gesehen nicht mehr zusätzlich abschließen.Zu erwähnen ist noch, dass die gewerbliche Haftpflichtversicherung je nach Betriebsart und Branche des versicherten Unternehmens eine Vielzahl von Spezialisierungen kennt. Beispielsweise die Umweltschadenhaftpflichtversicherung oder auch Produkthaftpflichtversicherung.

Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist für Unternehmer wichtig, denn sie stellt ihn von begründeten Ansprüchen auf Schadenersatz dritter Personen frei. Stellen sich die Ansprüche als unbegründet heraus, fungiert die BHV als Rechtsschutzversicherung. Deshalb wird die Betriebshaftpflichtversicherung auch als passive Rechtsschutzversicherung angesehen. Die Kosten für Gutachter, Sachverständige und Zeugen werden übernommen.Unter den Versicherungsschutz der Betriebshaftpflichtversicherung fallen Schadensersatzansprüche, die von Dritten an ein Unternehmen gestellt werden. Geht es um die Erfüllung vertraglich vereinbarter Angelegenheiten, muss die BHV keine Leistungen erbringen.

Es gibt jede Menge verschiedener Gewerbearten für die der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung sinnvoll ist. Nicht nur für das Bau- und Hotelgewerbe, sondern auch für Handels- und Handwerksbetriebe ist eine BHV von großem Vorteil, ebenso für Gaststättenbetriebe und Betriebe des Heilwesens.Eine Betriebshaftpflichtversicherung sollte oberstes Gebot für ein Unternehmen sein. Ob Groß- oder Kleinunternehmen- in jedem Betrieb kann es täglich zu einer Situation kommen, wo man sich mit einem Schadenersatzanspruch konfrontiert sehen kann. Meist ist es dann nicht möglich, diesen Forderungen selbst nachzukommen. Ist man nicht durch eine BHV versichert, kann das schnell zu erheblichen finanziellen Belastungen führen, die unter Umständen das Aus für ein Unternehmen bedeuten können.Die Betriebshaftpflichtversicherung kommt für Schäden an Personen, Sachen und Vermögen auf. Die Höhe der Versicherungssumme ist in jedem Bereich oft unterschiedlich. Als Richtwert sind Regeldeckungssummen anzusehen, die für Personenschäden bei 2 Millionen Euro liegen, für Sachschäden bei einer Million Euro und für Vermögensschäden bei 100.000 Euro. Für viele Unternehmen ist es jedoch sinnvoll, wesentlich höhere Summen der Deckung im Vertrag zu vereinbaren.

Für die Betriebshaftpflichtversicherung existieren keine einheitlichen Versicherungsverträge. Das ist logisch, da alle Unternehmen unterschiedliche Risikobereiche mit sich führen. Welche das sind, muss unbedingt vor Abschluss eines Vertrages klar sein, um auch eine angemessene Deckungssumme vertraglich festhalten zu können.Eine Betriebshaftpflichtversicherung hat auch die Funktion einer passiven Rechtsschutzversicherung. Das bedeutet, dass dieser Rechtsschutz greift, wenn davon auszugehen ist, dass eine Schadenersatzforderung unberechtigt ist. Benötigt der Unternehmer in dieser Situation einen Rechtsanwalt, muss ein Gutachten erstellt werden und fallen Zeugengelder an, zahlt das dann die Betriebshaftpflichtversicherung. Natürlich werden auch die Gerichtskosten an sich übernommen.Lassen Sie sich vor dem Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung immer umfangreich beraten. Prüfen Sie, ob die Mindestdeckungssummen genügen. Oft genießt man erheblich mehr Schutz für einen nur leicht höheren Beitrag. Die Versicherungsbeiträge sind auch von der jeweiligen Gewerbeart abhängig. Jahresbeiträge sind schon für etwa 200 Euro zu bekommen.
Es werden ganz unterschiedliche Betriebshaftpflichtversicherungsmodelle angeboten, denn jeder Betrieb ist mit verschiedenen Risiken verbunden. Man sollte wissen, welche in seinem Geschäftbereich existieren. Auch umweltschädliche Stoffe müssen hierbei berücksichtigt werden. Über die Umwelthaftpflicht-Basisversicherung kann man diesen Bereich zusätzlich im Zuge der Betriebshaftpflichtversicherung abdecken. Diese Versicherung ist auf die Lagerung von gewässerschädlichen Stoffen in Kleingebinden spezialisiert. In einigen Gewerbebereichen gehören Chemikalien, welche auch im Betrieb gelagert werden, zum Geschäftsalltag.Für ein Unternehmen zählt die Betriebshaftpflichtversicherung (BHV) zu den notwendigsten Verträgen, da es in unbegrenzter Höhe für Schäden haften muss. Mit einer BHV schützt ein Unternehmer somit seine Existenz. Das Gesetz schreibt den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung sogar für einige Berufsbranchen vor.

Informationen rund um die BHV

  • Bei der Wahl der Betriebshaftpflichtversicherung kommt es ganz besonders auf die Gewerbeform an. Mit verschiedenen Bereichen ergeben sich unterschiedliche Risikofaktoren.
  • Das Gesetz schreibt die Betriebshaftpflichtversicherung nicht vor. Die Wichtigkeit der BHV ist jedoch klar- somit sollte jedes Unternehmen eine haben.
  • Die BHV greift, wenn es zu Personen-, Sach- u. damit verbundenen Vermögensschäden kommt. Die Grenze beträgt bei einem Vermögensschaden meist 100.000 Euro bei der Betriebshaftpflichtversicherung.
  • Innerhalb der Betriebshaftpflichtversicherung wird der Betrieb als juristische Person betrachtet, für die sie ebenso haftet, wie für alle Beschäftige.
  • Durch die Betriebshaftpflichtversicherung ist die Regulierung von Personen- und Sachschäden gewährleistet.
  • Eine Betriebshaftpflichtversicherung reguliert Schadenersatzforderungen Dritter, wenn die Schuld beim Unternehmen liegt.
  • Eine der wichtigsten Versicherungen für ein Unternehmen ist die Betriebshaftpflichtversicherung.