16. Januar 2019

Die Betriebshaftpflichtversicherung Jungingen

Die Haftpflichtversicherung für den Betrieb

Einen gerechtfertigten Anspruch des Gegners übernimmt die Betriebshaftpflichtversicherung.Dies ist existenziell wichtig, da ihr Unternehmen für Haftpflichtschäden in unbegrenzter Höhe haftet.Die Möglichkeit eines Konkurses ist nicht ausgeschlossen und als Einzelfirma wird sogar ihr Privatvermögen hinzu gezogen und tragen außerdem alle Folgen, die sich daraus ergeben.Die Prozesskosten die bei Ansprüchen die durch ein Gericht durchgesetzt werden, trägt der Versicherer und führt auch den Prozess vor Gericht für Sie.
Eine betriebliche Haftpflichtversicherung erfüllt somit auch den Zweck einer Rechtsschutzversicherung.Die gewerbliche Haftpflichtversicherung kennt viele Spezialisierungen. Es kommt auf die Art des Betriebes und der Branche an.Beispielsweise die Umweltschadenhaftpflichtversicherung oder auch Produkthaftpflichtversicherung.

Werden an ein Unternehmen Schadenersatzansprüche Dritter gestellt, greift die Betriebshaftpflichtversicherung ein. Darüber hinaus gilt sie als passive Rechtsschutzversicherung, die unbegründete Ansprüche abweist und Leistungen erbringt, was Sachverständigen-, Gutachten- und Zeugenkosten angeht.Durch eine Betriebshaftpflichtversicherung genießt ein Unternehmer Schutz bei Forderungen auf Schadensersatz durch dritte Personen. Hierbei sind vertraglich zu erfüllende Verpflichtungen oder Versprechen ausgeschlossen.

Die Betriebshaftpflichtversicherung macht für vielerlei Betriebsformen Sinn. Zu nennen wären hier beispielsweise das Baugewerbe, Hotel- und Gaststättengewerbe, Handels- und Handwerksbetriebe und auch für Betriebe, die sich mit dem Thema Heilwesen beschäftigen. Vorher sollte man sich jedoch genau beraten lassen.Die Notwendigkeit einer Betriebshaftpflichtversicherung besteht für jedes Unternehmen. Jeder Unternehmer und Freiberufler sollte eine haben. Schnell kann es zu Schäden kommen, deren Schadensersatz kaum aus eigener Tasche erbracht werden kann. Dabei ist es unerheblich, ob es um ein großes Unternehmen mit sehr vielen Mitarbeitern geht oder lediglich ein kleiner Betrieb ist, der nur wenige Mitarbeiter beschäftigt. Fehler, aus denen Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können, passieren überall. Aus diesem Grunde ist es praktisch verpflichtend, an den Abschluss einer BHV zu denken.Die Betriebshaftpflichtversicherung kommt für Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf. Allerdings unterscheiden sich die Deckungssummen der verschiedenen Bereiche. Man kann sich an Regeldeckungssummen orientieren, die mit 2 Millionen Euro für Personenschäden, 1 Million Euro für Sachschäden und 100.000 Euro für Vermögensschäden benannt sind. Für die meisten Unternehmen reichen diese Summen allerdings nicht aus und es ist notwendig, höhere Deckungssummen vertraglich festzuhalten.Für die Betriebshaftpflichtversicherung existieren keine einheitlichen Versicherungsverträge. Das ist logisch, da alle Unternehmen unterschiedliche Risikobereiche mit sich führen. Welche das sind, muss unbedingt vor Abschluss eines Vertrages klar sein, um auch eine angemessene Deckungssumme vertraglich festhalten zu können.Mit dem Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung hat man gleichzeitig eine passive Rechtsschutzversicherung, die greift, wenn durch Dritte unberechtigte Schadenersatzforderungen gestellt werden. Ist das der Fall, leistet die Betriebshaftpflichtversicherung sämtliche Zahlungen, die für die rechtliche Abwicklung anfallen. Hier sind Anwalts- und Gerichtskosten, Kosten für Gutachter und Zeugengelder zu nennen.Vor dem Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung sollte immer ein Beratungsgespräch stehen. Ist die Mindestversicherungssumme ausreichend? Schon für einen kleinen Aufschlag kann man sich oft erheblich besser schützen. Auch steht die Beitragshöhe in Zusammenhang mit der Gewerbeform. Eine Betriebshaftpflichtversicherung kann man schon für rund 200 Euro jährlich abschließen.

Die Verträge von Betriebshaftpflichtversicherungen gestalten sich in unterschiedlichster Form. Wichtig hierbei ist, die Risiken des Unternehmens zu kennen. Dabei sollte man auch an Substanzen denken, die umweltschädlich sind, mit denen man beispielsweise im Gesundheitsbereich tagtäglich hantiert. Zu nennen sind z.B. Chemikalien, die beim Frisör ihren Platz haben. Solchen Betrieben ist es möglich, eine Umwelthaftpflicht-Basisversicherung in die Betriebshaftpflichtversicherung zu integrieren. Damit ist auch der Schutz bezüglich gelagerten Stoffen gegeben, die wasserschädlich sind.Von welcher Bedeutung der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung für ein Unternehmen ist, kann man nicht zuletzt daran erkennen, dass sogar per Gesetz die BHV für einige Betriebs verpflichtend ist. Unternehmer können für Schäden in Haftung genommen werden- und zwar in jeglicher Höhe. Dabei kann schnell die Existenz auf dem Spiel stehen.

Tipps zur BHV

  • Bei der Wahl der Betriebshaftpflichtversicherung kommt es ganz besonders auf die Gewerbeform an. Mit verschiedenen Bereichen ergeben sich unterschiedliche Risikofaktoren.
  • Der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung ist zwar nicht verpflichtend, doch zweifelsohne zählt sie zu den notwendigsten Versicherungen eines Unternehmens.
  • Eine Betriebshaftpflichtversicherung zahlt bei Personen- und Sachschäden. Für Vermögensschäden begrenzt sich der Schutz oft auf 100.000 Euro.
  • Eine Betriebshaftpflichtversicherung sichert das gesamte Unternehmen ab, aber auch jeden einzelnen Mitarbeiter.
  • Durch die Betriebshaftpflichtversicherung ist die Regulierung von Personen- und Sachschäden gewährleistet.
  • Eine Betriebshaftpflichtversicherung reguliert Schadenersatzforderungen Dritter, wenn die Schuld beim Unternehmen liegt.
  • Jeder selbständige Unternehmer sollte unbedingt an den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung für seinen Betrieb denken.