18. November 2019

Die betriebliche Altersvorsorge Lehr

Altersvorsorge durch den Betrieb? Auf jeden Fall machen!

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) bezeichnet alle Leistungen der Altersvorsorge, Invaliditätsvorsorge oder auch Hinterbliebenenvorsorge, die einem Arbeitnehmer durch seinen Arbeitgeber zugebilligt werden.
Die bAV wird im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) geregelt. Sie gehört der sogenannten zweiten Schicht des bundesdeutschen Altersvorsorgemodells an.
Die private Absicherung sowie die gesetzliche Absicherung des Arbeitnehmers werden mit der Firmenrente ergänzt.

Eine Altersvorsorge durch den Betrieb kann auch zusätzlich ein Hinterbliebenenschutz oder ein Berufsunfähigkeitsschutz für die Zeit der Berufstätigkeit sein. Voraussetzung ist, daß die entsprechenden Zusätze mit abgeschlossen werden.
Das mit Abstand größte Vertrauen genießt diese Form (bAV) der Vorsorge bei den Deutschen.
Es besteht die Möglichkeit der Finanzierung durch den Arbeitgeber, den Arbeitnehmer oder durch beide Seiten zu gleichen oder auch unterschiedlichen Anteilen.

Nützliches und Wissenswertes zur betriebliche Altersversorgung

  • Arbeitgeber sparen bei der Entgeltumwandlung für die betriebliche Altersversorgung Steuern und Sozialbeiträge.
  • Wer die betriebliche Altersversorgung mit einer „Riester“-Förderung verbindet, zahlt seine Beiträge zunächst aus versteuertem Einkommen.
  • Zahlungen in die betriebliche AV von Arbeitnehmern sind in bestimmten Grenzen steuer- und beitragsfrei.
  • Der Mitarbeiter kann selbst entscheiden, ob er die betriebliche AV in Anspruch nehmen möchte.