13. Dezember 2019

Der Versicherungsmakler Wiblingen

Unabhängigkeit ist das oberste Gebot eines Versicherungsmaklers. Er arbeitet nicht für bestimmte Unternehmen, denn der Versicherungsmakler ist im Kundenauftrag tätig. Ist eine Vermittlung erfolgreich zustande gekommen, bekommt er als Entlohnung einen Prozentsatz des Betrags der Prämie.
Ein Versicherungsmakler vertritt die Interessen seiner Kunden. Er ist Gewerbetreibender, der eine Registrierung bei der Industrie- und Handwerkskammer inne hat. Kann ein Makler nicht nachweisen, dass er registriert ist, ist es ihm nicht erlaubt, zwischen Unternehmen und Kunden zu vermitteln. Dann darf er nicht beraten und erst recht keine Verträge zum Abschluss bringen.
Versicherungsmakler beraten generell ungebunden von Versicherungsgesellschaften oder ähnlichen Instituten. Obwohl Versicherungsmakler tätig sind, die nur mit wenigen Versicherern zusammen arbeiten und damit nicht tatsächlich ungebunden sind. In der BRD sind aber ca. 9000 Versicherungsmakler unabhängig tätig.

Bei einer Beratung muss der Versicherungsmakler mehrere Versicherungsunternehmen durchleuchten und vergleichen. Er untersucht den Markt objektiv, um ein Produkt empfehlen zu können. Er muss seine Mandanten in Kenntnis setzen, wenn die Bedingungen einer Versicherung minderwertig sind. Und auch auf viel zu hohe Prämien wird er hinweisen. Als Kunde eines Versicherungsmaklers ist man gut beraten. Hier kann man ein optimales Produkt zum kleinen Preis erwarten.
Auch nach einem vermittelten Versicherungsvertrag hat der Versicherungsmakler die so genannte Betreuungspflicht gegenüber seinem Kunden. Das heißt auf der einen Seite, die Überprüfung des angemessenen Versicherungsschutzes und auf der anderen Seite die Reaktion des Versicherungsmaklers, wenn es zu Veränderungen kommt, die den Versicherungsschutz seines Mandanten beeinträchtigen könnten. Zusätzlich hat der Makler die Pflicht, dem Mandanten Hilfestellung zu leisten, wenn es um die Geltendmachung eines Schadens gegenüber der Versicherung geht.
Jeder Versicherungsmakler kann und sollte ein Fachgebiet wählen. Das heißt, er spezialisiert sich auf eine bestimmte Art einer Versicherung. So behält er die Vorgänge, Anbieter und Produkte am Markt diesbezüglich immer im Blick und kann seine Kunden erheblich besser beraten. Er ist praktisch Fachmann auf seinem Gebiet.

Ein Versicherungsmakler hat den Nachweis über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung zu führen, die mindestens 1 Million Euro pro Schadenfall und 1,5 Millionen pro Jahr betragen muss. Damit ist der Versicherungsnehmer sicher, dass im Falle eines Schadens wegen Falschberatung, der Makler dagegen versichert ist.

In einem Maklervertrag sind Rechte und Pflichten eines Versicherungsmaklers geregelt. Zu den Pflichten gehören die Überprüfung des Versicherungsschutzes, die Prüfung des Versicherungsverhältnisses und die Betreuung, sowie das Vermitteln von Versicherungen zwischen Kunden und Versicherungsgesellschaft.
Im Jahre 1985 hat es beim BGH ein Sachwalterurteil gegeben. Spätestens seit dem stehen die Interessen der Kunden für Versicherungsmakler im Vordergrund.

Als Versicherungsmakler wird eine Dokumentation des Vermittlungsvorgangs aufgezeigt, der vom Kunden gewünschte Versicherungsschutz gesucht, das Vermittlungsergebnis geprüft und als Ansprechpartner dem Kunden auch nach einer Vermittlung als Ansprechpartner zur Seite gestanden.
Der Versicherungsmakler hat ein breites Angebot zur Verfügung, welches die individuellen Wünsche des Kunden einbezieht und möglichen Versicherungsnehmern vielfältige Möglichkeiten bietet.

Die Aufgabe eines Versicherungsmaklers ist die Vermittlung von Versicherungsverträgen zwischen privaten oder gewerblichen Kunden und Versicherungsgesellschaften.