15. November 2018

Altersvorsorge

Sie möchten für das eigene Alter vorsorgen? Sehr gut, damit haben Sie schon einen wichtigen Schritt für Ihre Zukunft getan und Sie haben einen Vorsprung vor einem Großteil Ihrer Mitbürger. Doch welches ist die richtige Art der Vorsorge für Sie? Hier ist gute Information und persönliche Beratung wichtig, damit Sie tatsächlich die beste Entscheidung treffen können. Für den größtmöglichen Ertrag und einen sicheren Lebensabend.

Welche Formen der Altersvorsorge gibt es überhaupt?

  • Riester-Rente
  • Rürup-Rente (Basis-Rente)
  • Betriebliche Altersversorgung
  • Private Rentenversicherung
  • Lebensversicherung
  • Sonstige Investments

Warum ist die private Vorsorge für das Alter so wichtig?

Wir alle kennen den Ausspruch des ehemaligen Sozialministers Norbert Blüm: “Denn eins ist sicher: die Rente!”. Dieser Satz ist nicht falsch, aber leider auch nicht ganz richtig: denn sicher ist nur, daß überhaupt eine Rente gezahlt wird. Das Rentenniveau selber wird sinken. Das wiederum ist sicher. Und deshalb ist Ihre persönliche Vorsorge für den Lebensabend sehr wichtig.

Erfahren Sie im Gespräch mit uns

  • wie Ihre ganz persönliche Rentensituation aussieht
  • welche Möglichkeiten zur Vorsorge Sie persönlich haben
  • welche Kombination für Sie persönlich die Beste ist

Deshalb: nutzen Sie jetzt unser kostenfreies und unverbindliches Beratungsangebot:


Ja, ich möchte eine Beratung
Altersvorsorge: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
4,22 von 5 Sternen bei 9 Stimmen.
Loading ... Loading ...

Infos zur Altersvorsorge

Auch für junge Leute von großer Wichtigkeit.

Die private Altersvorsorge ist unverzichtbar und gewinnt zunehmend an Bedeutung Denn die staatliche Rente wird in den kommenden Jahren deutlich reduziert werden. Eine gute Altersvorsorge sollt man schon als junger Mensch abschließen. Primär sollten die Absicherung im Todesfall und die Berufsunfähigkeit abgesichert sein.

Eigens für den Versicherungsnehmer zusammengestellte Policen helfen wirklich.

Selbst Norbert Blüm tat den Ausspruch: “Die Renten sind sicher”. Die Arbeitnehmer machten sich um die künftige Zahlung der Rente oft keine Sorgen. Zahlten sie doch regelmäßig in die Rentenkasse ein. Das hat sich gründlich geändert Wer den Lebensabend ohne Geldsorgen genießen will, kommt heute an einer zusätzlichen Vorsorge nicht vorbei. Sehr viele Möglichkeiten stehen zur Auswahl und das kann bei dem Kunden zu Verwirrungen führen. Es werden verschiedene Wege angeboten, die aber nur eines beabsichtigen, dass der Versicherte am Ende zufrieden ist. Einige Methoden enden in einer Sackgasse. Vor dem Abschluss einer Versicherung zur Altersvorsorge sollte der Versicherungsnehmer ausgiebige Informationen einholen. Schließlich hat diese Vorsorge erhebliche Auswirkungen auf sein künftiges Leben. Eine Patentlösung gibt es leider nicht. Der Versicherungsnehmer sollte die Versicherung nach seinen Wünschen abschließen. Dabei wird Rücksicht auf das Einkommen und die Bedürfnisse im Alter genommen. Die gesetzliche Rentenversicherung bietet lediglich die Absicherung des Nötigsten.

Durch die immer weniger weniger werdenden Geburten und die hohe Arbeitslosigkeit in der Krise, wurden die Rentenkassen überstrapaziert.

Alle Erwerbstätigen führen über den Arbeitgeber ihre Beiträge an die Rentenversicherung ab und finanzieren so die aktuellen Renten. Die verschiedenen Regieren bemühten sich durch Reformen das Problem der Rentenversicherung in den Griff zu bekommen. Die realen Renten wurden dabei durch verschiedene Maßnahmen gekürzt. Das sind unter anderem die gekürzte Anrechnung der Ausbildungszeiten, steigende Versteuerung und die Abgabe der Kranken- und Pflegekassenbeiträgen. Da das grundlegende Problem nicht gelöst wurde, sind weiter Kürzungen unumgänglich. Arbeitnehmer sollten sich damit abfinden, dass die gesetzliche Rentenversicherung lediglich eine Grundsicherung bietet. Ein erweiterter Lebensstandart muss durch die private Absicherung gewährleistet sein.

Pflichtversicherung für (fast) alle.

Die meisten Gehaltsempfänger sind in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. In Ausnahmefällen, wie zum Beispiel die Selbstständigkeit, kann sich der Versicherte befreien lassen. Nicht versicherungspflichtige Personen haben die Möglichkeit sich freiwillig zu versichern. Die Last des Beitrags wird auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer verteilt, aber Selbstständige müssen dafür alleine aufkommen.

Die Höhe der Rente wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst.

Die Jahre der Beitragszahlung und das Jahresentgelt bestimmen in hohem Maße die Höhe der Rente. Lebensumstände, die Einfluss auf das Gehalt hatten, werden ebenfalls berücksichtigt. Es sind die Zeiten der Kranken- und Arbeitslosengeldzahlung, die Dauer des Wehrdienstet sowie die Dauer der Ausbildung oder der Kindererziehung. Die Entgeltpunkte werden in jedem Jahr neu festgelegt und das Jahreseinkommen wird auf die Punkte umgerechnet. Wer momentan ein Jahresentgelt von 29.304,-€ erhält, der bekommt einen Entgeltpunkt gut geschrieben. Wenn das Jahresentgelt darüber oder darunter liegt, dann ändert sich auch die Höhe des Entgeltpunktes. Die Höhe der monatlichen Rente bestimmt sich auch aus der Anzahl der Entgeltpunkte. Die Höhe der Rente wird weiter bestimmt, durch den Beginn der Rentenzahlung. Bei Alters-, Erwerbsminderungs- oder Teilerwerbsminderungsrente spielt auch der Rentenartfaktor eine Rolle. Derzeit kann man generell sagen, dass die Rente für die meisten Versicherten nur ungefähr die Hälfte des durchschnittlichen Bruttoeinkommens beträgt. Die Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden bei Rentenlücken nochmals gekürzt. Hinzu kommt, dass dieses Niveau nach den neuen Regelungen bis auf 46 % absinken kann.

Der jährliche Brief von der Rentenversicherung.

Die Mitteilungen der Rentenversicherungen, die jedes Jahr an die Versicherten geschickt werden, informieren diese über die Höhe der Rentenzahlungen. Alle gesetzlich Versicherten, ab dem 47. Lebensjahr erhalten diese Information. Er muss allerdings auch mindestens füng Jahre lang beitragspflichtig beschäftigt gewesen sein. Eine Garantie für die Höhe der Rente sind diese Unterlagen aber nicht. Bei der Berechnung der Steigerung ist man optimistisch vorgegangen und die Rahmenbedingungen können sich bis zum Erreichen des Rentenalters noch zu drastischen Einkürzungen führen. Die Zahlung von Arbeitslosengeld oder Krankengeld wirken sich auch auf den Betrag der Rentenzahlungen aus.

Der Versicherungsfall tritt ein

Das Alter des Versicherungsnehmers und eine Beitragszeit von fünf Jahren sind Voraussetzungen für die Zahlung der Altersrente. Die Beantragung einer vorzeitigen Rente ist noch immer sehr beliebt. In den Genuss können langjährig Versicherte, ältere Arbeitslose, Frauen und Mitarbeiter in der Altersteilzeit kommen, das gilt jedoch oft nur für bestimmte Jahrgänge. Jeder Monat, den der Versicherte eher in Rente geht heißt auch, dass er 0,3 % von seiner vollen Rente opfern muss. Dieser Abzug gilt für die gesamte Zeit des Rentenbezugs. Das Ableben des Versicherten löst für die Hinterbliebenen eine dementsprechende Rentenzahlung aus. Das gilt für Ehepartner und Kinder unter achtzehn. Eine Witwe bekommt bei der kleinen Witwenrente nur einen Anteil von 25 Prozent der Rente des Verstorbenen. Die große Witwenrente zu erhalten heißt, dass 55 Prozent der Rente des Verstorbenen ausgezahlt wird. Die bekommen über 45 jährige, Erwerbsgeminderte und diejenigen, die ein minderjähriges Kind im Haushalt haben. Das Einkommen der Hinterbliebenen wird dabei auch berücksichtigt. Der Rentenanspruch bei jungen Versicherten wurde erheblich gekürzt.

Die jährliche Anpassung in Anlehnung an die Gehälter.

Genau wie es bei den Erwerbstätigen üblich ist, soll die Rente in jedem Jahr erhöht werden. Abhängig sind diese Aufstockungen von der wirtschaftlichen Situation. In schlechteren Jahren fällt eine Rentenerhöhung mitunter aus. Wenn in einer schlechten Wirtschaftslage die Arbeitslosigkeit steigt, dann kann die Rentenversicherung weniger einnehmen. Also wird sie auch keine Erhöhung der Rentenzahlungen durchführen können. Doch im Gegensatz dazu können selbst dann, wenn die gesamte Weltwirtschaft krankt, die Rentenanpassungen üppig ausfallen. Wenn Bundestagswahlen anstehen, dann können sich oft auch die Rentner über ein großzügiges Wahlgeschenk freuen. Kurz: die Anpassung der Rente ist ein Spielball in den Händen der Politik. Dabei ist nicht nur die Rede von der Anpassung der Rente, sondern auch und das vor allen Dingen, der Beitragssatz für diese Versicherung.

Das Renteneintrittsalter

Das reguläre Renteneintrittsalter steigt in den Jahren 2012-2029 nach und nach von 65 auf 67 Jahre. Wer im Jahr 1964 oder später geboren wurde darf aus heutiger Sicht zu vollen Bezügen erst mit 67 in den Altersruhestand. Wer einem früheren Jahrgang angehört, kann seine Rente etwas früher beantragen. Allerdings wird es in der Zukunft so sein, dass das Alter für den Eintritt der Altersrente, weiter angehoben wird. Der Grund dafür soll die immer höher werdende Lebenserwartung sein. Die Gesundheit der älteren Generation hat sich zunehmend gebessert. Dies ist natürlich an und für sich ein höchst erfreulicher Trend, was bei der Diskussion um die angebliche Überalterung der Gesellschaft oft unterschlagen wird. Es ist ganz sicher uneingeschränkt gut, dass wir Dank des medizinischen Fortschritts und geänderter Lebensweise im Durchschnitt länger leben als unsere Vorfahren, und dabei gesünder sind. Eine Folge ist jedoch, dass ältere Menschen auch deutlich länger ihre Rente vom Statt beziehen. Das ermuntert die jeweilige Regierung dazu, dass sie das Rentenalter anheben und die Anpassung der Renten nur schleppend erfolgt. Dass dieser Zusammenhang insbesondere in Jahren des Wahlkampfes regelmäßig unterschlagen wird, ist eine andere Sache.

Die Abzüge machen auch vor dem Rentenalter keinen Halt.

Arbeinehmer, die schon vorzeitig die Höhe ihrer Altersrente berechnen möcht sollten darauf achten: Die Rentenbezüge sind nicht von der Pflicht für Zahlungen von Steuer oder Sozialversicherung befreit. Versicherte mit Rentenbezug müssen auch ihre Abgaben an den Staat entrichten. Auch bei den Bestimmungen zur gesetzlichen Rentenversicherung greift die Bundesregierung massiv ein. So legt das 2005 eingeführte Alterseinkünftegesetz fest, dass die Steuern auf die Altersbezüge von Jahr zu Jahr steigen. Ein Rentner, der 2005 das Eintrittsalter erreicht hatte, der musste seine Bezüge zu 50 Prozent versteuern. Das Jahr 2040 wurde errechnet, da ab diesem Zeitpunkt die Einkünfte aus der Rente voll versteuert werden müssen.

Was künftige Rentner beachten sollten

Die Summe aller vorgenommenen Änderungen werden für die Rentner nur eins bedeuten: Die Planungssicherheit ist für Millionen Bundesbürger, die sich über ihre Altersversorgung Gedanken machen, akut gefährdet. Der Staat wird den Lebensstandard im Alter nicht unterstützen können. Wer sich zur Zeit des Erwerbslebens gerne mit ein wenig Luxus umgab, der wird starke Abstriche machen müssen. Eine Versorgungslücke heißt nichts anderes, als dass der Versicherte im Alter mit wesentlich weniger Geld haushalten muss. Je früher der Versicherte privat etwas für sein Alter zurücklegt, desto eher kann der Lebensstandard aufrecht erhalten bleiben. Ein frühes Hinarbeiten auf die Versorgung des Alters sollte oberstes Gebot für alle Erwerbstätigen sein.

Wertvolle Informationen für Ihre Altersvorsorge

  • Um den Lebensunterhalt nach dem Renteneintritt weiterhin bestreiten zu können gibt es in Deutschland zahlreiche Möglichkeiten der individuellen Altersversorgung.
  • Es gibt verschiedene Faktoren, welche Ihre Altersvorsorge beeinflussen, z.B. Ihr Alter, Ihr Beruf und auch Ihre Gesundheit.
  • Eine Altersvorsorge in Form einer Rürup- oder Basisrente kommt insbesondere für Freiberufler und Selbstständige in Betracht.
  • In der Altersvorsorge wird unterschieden zwischen betrieblicher, privater und gesetzlicher Altersvorsorge.
  • Private Altersvorsorge verlangt eine möglichst präzise Finanzplanung für das ganze Leben. Hierfür sollten Sie fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.