25. August 2019

Alles über Haus und Hausrat in Wiblingen

Alle Besitzer von Eigentumsimmobilien sind gut beraten, eine Gebäudeversicherung zu haben, um das Gebäude abzusichern, z.B. für den Fall eines Hagelschadens oder gegen Überspannung. Unterschiedliche Formen dieser Versicherung sind erhältlich. Jedoch sollte Acht darauf gegeben werden, dass die Versicherungssumme hoch genug ist. In etwa sollte sie dem Wert des Hauses entsprechen. Vor Abschluss ist es ratsam, zu wissen, gegen was das Gebäude versichert werden soll.
Eine Gebäudeversicherung macht nur dann Sinn, wenn auch die vereinbarte Versicherungssumme dem Wert des Gebäudes entspricht. Das zu ermitteln, ist bei einem Neubau recht einfach, komplizierter hingegen ist es bei einer älteren Immobilie. Kommt es zu einem Schadensfall, reagieren viele Versicherungen häufig mit einem Einwand, denn ist das Gebäude unterversichert, leisten die Versicherer geringere Zahlungen. Aus diesem Grund ist es absolut wichtig, dass die Versicherungssumme hoch genug ist, um gewährleisten zu können, auch das ganze Gebäude wieder aufbauen zu können.
Gebäudeversicherungen werden oft als Kombination von den Versicherungen angeboten. Diese bestehen aus Absicherung gegen Hagel-, Feuer-, Leitungswasser- und Sturmschäden. Zusätzliche Absicherungen, beispielsweise gegen Überschwemmung, sind gegen Aufpreis möglich. In der Versicherung enthalten sind das Gebäude selbst und alle fest installierten Teile, wie z.B. die Einbauküche. Die Schrankwand ist nicht abgesichert.
Eine Gebäudeversicherung deckt Schäden ab, die durch Naturkatastrophen oder fremde Einflüsse entstanden sind. Dabei werden die Kosten der Reparatur oder einer Sanierung übernommen. Neben dem eigentlichen Gebäude können auch Garagen und Gartenhäuser mit der Gebäudeversicherung abgedeckt werden. In manchen Städten empfiehlt sich eine Erweiterung des Versicherungsschutzes, wie z.B. Schäden durch Graffiti oder solche, die durch Demonstrationen entstehen können.
Die Gebäudeversicherung ist ohne Zweifel eine der Wichtigsten. Viele Menschen haben etliche Jahre geschuftet und gespart, um sich ein Eigenheim leisten zu können. Und nur eine einzige Naturkatastrophe reicht aus, um alles kaputt zu machen. Die Kosten von mehreren Tausend Euro kann kaum eine Familie aufbringen, wenn es zu Schäden am Haus kommt. Vor den finanziellen Folgen bietet eine Gebäudeversicherung optimalen Schutz.
Der Weg bis zur Photovoltaikversicherung war lang. Früher hat es schon Feuerversicherungsvereine und Feuerkassen gegeben. Das ermöglichte den Beteiligten, ein Brandrisiko leichter zu ertragen. Feuer richtet nicht nur Schäden an, auch die Totalerstörung eines Gebäudes kann die Folge sein. In jedem Fall kommen hohe Kosten auf einen zu. Nach dem Risiko von Bränden erfuhr die Gebäudeversicherung eine Erweiterung anderer Risikoarten. Heute sind wir bei der modernen Gebäudeversicherung angekommen.
Eine Gebäude- und Wohngebäudeversicherung gilt auch für Fabriken, Industriekomplexe und Betriebsgebäude. Üblicherweise werden bei einer Wohngebäudeversicherung mehrere Risiken zusammen geschützt. Neben einer Feuer-, Glas-, Leitungswasser- und Sturmversicherung kann man heute auch die Versicherungen gegen Elementarschäden und von Photovoltaikanlagen zusätzlich abschließen..
Für Immobilienbesitzer ist es unbedingt ratsam, eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen. So geht man der finanziellen Belastung aus dem Weg, wenn es einmal zu einem gravierenden Schaden kommt. Bei Gebäudeversicherungen gibt es die unterschiedlichsten Tarife, wobei es sich nicht nur lohnt, diese miteinander zu vergleichen, sondern so kann man auch feststellen, wie der derzeitige Neubauwert ist. So entgeht man einer etwaigen Unterversicherung. Eine Überprüfung des Gebäudeversicherungs-Vertrages macht Sinn. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten.
Für jeden, der ein Haus mithilfe eines Bankkredites bauen möchte, ist es Pflicht, eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen. Die Bank verlangt darüber einen Nachweis. Erst wenn das Haus fertig gestellt ist, greift die Versicherung. Das macht den vorherigen Abschluss einer Rohbauversicherung notwendig, die greift, wenn es zu Schäden am unvollendeten Haus kommt. Bei Verkauf der Immobilie, wird die Gebäudeversicherung im Prinzip mit verkauft und wechselt den Besitzer. Allerdings ist auch eine Kündigung der Wohngebäudeversicherung möglich, wobei hier die Kündigungsfrist von 4 Wochen berücksichtigt werden muss.

Informationen zu der Hausratversicherung

  • Im Falle eines Einbruchdiebstahls, eines Brandes oder bei Raub, sollten Sie auf jeden Fall die Polizei einschalten. Ansonsten ist es möglich, daß die Versicherung den Schaden nicht reguliert.
  • Wenn Sie Schäden in Eigenleistung beheben wollen, sollten Sie vorab die Höhe der Abrechnung mit Ihrem Versicherungsunternehmen klären.
  • Die Devise lautet: weiteren Schaden vermeiden. Am besten ist es, mit Ihrem Versicherer zu sprechen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Halten Sie den Schaden am besten mit einem Foto fest. Bei einem Rohrbruch können Sie den Schaden sofort beheben lassen.
  • Sofort sperren lassen heißt die Devise bei Verlust von Sparbuch, Kreditkarte, Handy oder ähnlichem.
  • Bitte die Schadenstelle nach Möglichkeit nicht verändern, bis die Versicherung sie freigegeben hat.
  • Erhöhte oder zusätzliche Gefährdungen müssen Sie Ihrer Versicherung mitteilen. Sollte zum Beispiel ein Baugerüst vor Ihrer Tür stehen, zählt das als Gefahrenerhöhung. Auch eine längere Abwesenheit, das heißt, wenn Sie mehr als Tage nicht zuhause sein werden, gilt als Gefahrenerhöhung. Es kann in dieser Zeit leichter eingebrochen werden und der Schaden wird erst viel später entdeckt. Dadurch können Schäden höher werden.
  • Es gilt die Nachweispflicht bei einem Schadenfall. Darum sollten Sie sämtliche Belege dafür an einem anderen sicheren Ort, außerhalb Ihres Haushalts aufbewahren.