17. September 2019

Alles über Haus und Hausrat in Unterweiler

Durch eine Gebäudeversicherung schützt man Privat- und Geschäftsräume. Jeder, der Eigentümer eines Hauses ist, sollte eine Gebäudeversicherung abgeschlossen haben. Hier werden verschiedene Varianten angeboten. Die Versicherungssumme sollte stets dem Gebäudewert entsprechen. Gegen welche Risiken man das Gebäude absichern möchte, muss man sich ebenfalls überlegen. Beispielsweise gegen Sturm- und Hagelschäden und/oder Schäden, die durch Blitz und Überspannung entstehen.
Eine Gebäudeversicherung macht nur dann Sinn, wenn auch die vereinbarte Versicherungssumme dem Wert des Gebäudes entspricht. Das zu ermitteln, ist bei einem Neubau recht einfach, komplizierter hingegen ist es bei einer älteren Immobilie. Kommt es zu einem Schadensfall, reagieren viele Versicherungen häufig mit einem Einwand, denn ist das Gebäude unterversichert, leisten die Versicherer geringere Zahlungen. Aus diesem Grund ist es absolut wichtig, dass die Versicherungssumme hoch genug ist, um gewährleisten zu können, auch das ganze Gebäude wieder aufbauen zu können.
Bei vielen Versicherungsunternehmen ist die Gebäudeversicherung als Paket erhältlich. Darin enthalten sind Leitungswasser-, Hagel-, Sturm- und Feuerschäden. Weitere Risiken (z.B. Überschwemmung) können gegen Aufschlag abgesichert werden. Die Gebäudeversicherung deckt das Gebäude ab und die Einrichtungen, die mit dem Gebäude fest verbunden sind
Eine Gebäudeversicherung kommt für die Kosten einer Sanierung oder Reparaturen von Schäden am Gebäude auf, welche durch Naturkatastrophen oder Fremdeinwirkung entstanden sind. Die Integration von Garage und Gartenhaus in die Versicherung ist möglich. Manchmal besteht in einigen Gegenden die Notwendigkeit, dass man das Gebäude zusätzlich gegen Schäden durch Graffitis oder Demonstrationen absichert.
Zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt zählt die Gebäudeversicherung, denn diese sichert das eigene Hab und Gut ab. Vielleicht hat man viele Jahre jeden Cent für das eigene Heim zurückgelegt und dann zerstört eine einzige Naturkatastrophe, wie z.B. ein starker Sturm, das eigene Haus in ganz kurzer Zeit. Die Kosten für die Sanierung eines Hauses können schnell mehrere Tausend Euro betragen und sind oft für eine kleine Familie kaum tragbar. Um vor solchen finanziellen Folgen geschützt zu sein, ist eine Gebäudeversicherung sinnvoll.
Die Gebäudeversicherung gibt es schon längere Zeit. Um sich gegen das Risiko von Feuer zu schützen, hat man sich bereits damals schon zu Feuerversicherungsvereinen und Feuerkassen zusammengeschlossen. Das machte es für sämtliche Beteiligten erträglicher. Schäden durch Feuer können bis zur totalen Zerstörung eines Gebäudes führen. Das die finanzielle Belastung dann extrem hoch ist, ist klar. Früher hat man sich so gegen das Feuer-Risiko geschützt und im Laufe der Zeit kamen andere Risiken dazu. Heutzutage ist man bei der modernsten Form der Gebäudeversicherung angekommen, der Photovoltaikversicherung.
Man kann eine Gebäudeversicherung, wie eine Wohngebäudeversicherung auch, für betriebliche Gebäude, Fabriken und Industriekomplexe abschließen. Innerhalb einer Gebäudeversicherung kommt es meist zum Abschluss eines Paketes von vielen Risiken. Hier sind die Feuer-, Glas-, Leitungswasser- und Sturmversicherung zu nennen. Und auch eine Elementarschäden- und Photovoltaikversicherung kann man abschließen.
Jeder, der eine Immobilie besitzt, sollte auf eine Gebäudeversicherung nicht verzichten. Denn gegen Ereignisse, die zu erheblichen Schäden am Haus führen können, die dann mit einer großen finanziellen Belastung einhergehen, ist niemand geschützt. Feuer, Blitz oder ein Unwetter können großen Schaden anrichten. Bei einer Wohngebäudeversicherung macht es Sinn, Vergleiche anzustellen, weil sich die Bemessungsgrundlage ändern kann. Zu vermeiden ist auf jeden Fall eine Unterversicherung. Überprüfen Sie deshalb die vertraglichen Bedingungen Ihrer Gebäudeversicherung und suchen Sie eventuell das Gespräch mit einem Fachmann.
Zur Pflicht gehört eine Wohngebäudeversicherung, wenn ein Neubau errichtet werden soll und für die Finanzierung ein Bankdarlehen genutzt wird. Die Bank verlangt dann den Nachweis einer Gebäudeversicherung. Allerdings kommt diese Versicherung nicht für Schäden am Rohbau auf, denn sie gilt erst ab Fertigstellung. Für am Rohbau entstehende Schäden kann eine Rohbauversicherung abgeschlossen werden. Mit dem späteren Verkauf des Hauses geht auch die Gebäudeversicherung in das Eigentum des neuen Besitzers über. Dieser kann allerdings die Versicherung mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen beenden.

Hinweise über die Hausratversicherung

  • Machen Sie Fotos vom Schadensort und auch von den zu ersetzenden Gegeständen. Bewahren Sie sie auf bis der Schaden reguliert ist. Damit ersparen Sie sich unnötige Auseinandersetzungen.
  • Wenn Sie Schäden in Eigenleistung beheben möchten, sollten Sie vorab klären, wieviel Ihnen die Versicherung dafür zahlt.
  • In manchen Fällen reguliert entweder die Hausratversicherung oder die Haftpflichtversicherung eines Dritten. Die Hausratversicherung ersetzt den Neuwert, die Haftpflichtversicherung nur den Zeitwert. Daher ist es von Vorteil, den Schaden über die Hausratversicherung abzuwickeln.
  • Sollte Ihnen Kreditkarte, Sparbuch, Handy oder dergleichen gestohlen werden, bitte sofort sperren lassen.
  • Keine Veränderungen der Schadenstelle vornehmen, bis die Versicherung diese freigibt.
  • Melden Sie zusätzliche Gefährdungen rasch Ihrer Versicherung. Zu diesem Gefahrenerhöhungen gehören Veränderungen, die den Versicherungsschutz negativ beeinflussen können, zum Beispiel ein Baugerüst. Auch eine Abwesenheit von mehr als Tagen von Ihrer Wohnung gilt als Gefahrerhöhung, weil dann leichter eingebrochen werden kann oder Schäden erst entsprechend später bemerkt werden und so der Gesamtschaden höher ausfällt.
  • Es gilt die Nachweispflicht bei einem Schadenfall. Darum sollten Sie sämtliche Belege dafür an einem anderen sicheren Ort, außerhalb Ihres Haushalts aufbewahren.