13. November 2019

Alles über Haus und Hausrat in Grimmelfingen

Mit einer Gebäudeversicherung können geschäftliche und auch private Räumlichkeiten abgesichert werden. Und es ist jedem Hausbesitzer zu raten, eine Gebäudeversicherung abzuschließen, denn diese Versicherung ist unverzichtbar. Für die Gebäudeversicherung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, sie sollte aber immer mindestens die Versicherungssumme betragen, die dem Wert des Gebäudes entspricht. Zusätzlich sollte überlegt werden, gegen welche Risiken das Gebäude versichert sein soll. Das ist beispielsweise das Risiko eines Sturm- oder Hagelschadens oder eines Schadens durch Blitzeinschlag oder Überspannung.
Die versicherte Summe der Gebäudeversicherung muss passen, damit die Gebäudeversicherung auch im Fall eines Schadens anständig greift. Bei einer Unterversicherung gibt es sonst Probleme, wenn es an die Zahlungen seitens der Versicherung geht. Deshalb ist es unerlässlich, den Wert eines Gebäudes zu bestimmen. Während das bei Neubauten sehr einfach mithilfe eines Architekten möglich ist, gestaltet sich die Angelegenheit bei einem älteren Gebäude manchmal schon schwieriger. Die Höhe der versicherten Summe sollte also unbedingt in der Höhe bemessen sein, um auszureichen, das gesamte Gebäude wieder herzustellen.
Gebäudeversicherungen werden oft als Kombination von den Versicherungen angeboten. Diese bestehen aus Absicherung gegen Hagel-, Feuer-, Leitungswasser- und Sturmschäden. Zusätzliche Absicherungen, beispielsweise gegen Überschwemmung, sind gegen Aufpreis möglich. In der Versicherung enthalten sind das Gebäude selbst und alle fest installierten Teile, wie z.B. die Einbauküche. Die Schrankwand ist nicht abgesichert.
Gebäudeschäden, die durch Naturgewalten oder Fremdeinflüsse hervorgerufen werden, deckt die Gebäudeversicherung ab, indem sie die Reparatur- und Sanierungskosten übernimmt. Auch Garagen und Gartenhäuser können, neben dem Gebäude selbst, in der Gebäudeversicherung eingeschlossen werden. Für manche Städte empfiehlt sich der Einschluss von anderen Risiken, wie z.B. entstandene Schäden durch Demonstrationen oder Graffiti.
Jeder möchte sein Hab und Gut geschützt wissen- so gehört die Gebäudeversicherung zu den wichtigen Versicherungen. Die meisten Leute müssen eine sehr lange Zeit arbeiten und sparen, um sich ein eigenes Haus leisten zu können. Das sollte man dann unbedingt schützen- bedenkt man, dass schon ein einziges Ereignis genügt, um großen Schaden anzurichten. Kaum einer ist in der Lage, das Geld für die Folgekosten aufzubringen, denn die Höhe beläuft sich nicht selten auf einige Tausend Euro. Sichern Sie Ihr Gebäude und somit Ihre Existenz ab.

Gebäudeversicherungen gibt es schon seit vielen Jahren und zählen zu den ältesten Versicherungen. Bereits in frühen Jahren wurden Feuerversicherungsvereine und Feuerkassen gegründet, um die Mitglieder vor dem Feuerrisiko zu schützen, welches ein beträchtliches finanzielles Risiko darstellt. Besonders dann, wenn ein Gebäude durch ein Feuer total zerstört wird. Zu Anfang galt einzig die Absicherung des Feuerschadens. Heutzutage gibt es viele unterschiedliche Varianten der Gebäudeversicherung – die neueste Variante im Rahmen der Gebäudeversicherung ist die Photovoltaikversicherung.
Es ist auch möglich, eine Gebäudeversicherung für Betriebsgebäude, Fabriken und industrielle Gebäude zum Abschluss zu bringen. Gleiches gilt für die Wohngebäudeversicherung, wo in der Regel viele Risikofaktoren zusammen abgesichert werden. Dazu zählt die Feuerversicherung, Glasversicherung, die Leitungswasserversicherung und die Versicherung gegen Sturmschäden. Relativ neu sind die Versicherungssparten Elementarschäden und Photovoltaik.
Ein Verzicht der Wohngebäudeversicherung kann für Eigentümer zur finanziellen Katastrophe führen. Denkt man dabei beispielsweise an Sturm- oder Blitzschäden. Vergleichen sollte man die Tarife von Gebäudeversicherungen regelmäßig, denn der Neubauwert, der im jeweiligen Ort üblich ist, kann sich schon nach nur wenigen Jahren sehr verändert haben. Aus diesem Grund sollte man die Vertragskonditionen genaustens studieren- so kommt es nicht zu einer Unterversicherung. Gegebenenfalls wenden Sie sich am besten an einen Versicherungsberater.
Der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung ist Pflicht. Wer den Entschluss fasst, neu zu bauen und dafür einen Kredit von einer Bank benötigt, muss eine Gebäudeversicherung nachweisen können. Diese greift aber erst dann, wenn der Neubau abgeschlossen ist, deshalb ist es ratsam, eine Rohbauversicherung abzuschließen, die auch für entstehende Schäden am Rohbau eintritt. Wenn der Eigentümer das Wohngebäude verkaufen sollte, wird der neue Eigentümer auch Inhaber der Gebäudeversicherung. Er kann diese jedoch meistens auch mit einer vierwöchigen Frist kündigen.

Tipps zu der Hausrat-Versicherung

  • Um Streitigkeiten zu vermeiden, ist es ratsam die Schäden beziehungsweise den Schadensort zu fotografieren und die Reste der zerstörten oder beschädigten Sachen bis zur Schadensregulierung aufzubewahren.
  • Melden Sie einen Schaden umgehend und detailliert Ihrer Versicherung, am besten schriftlich. Die Meldung erfolgt am besten in der Form “Was ist wann, wie und wo mit welcher voraussichtlichen Schadenshöhe passiert”". Lassen Sie sich bei der Formulierung der Schadenmeldung am besten von ihrem Versicherungsberater helfen.
  • Manchmal kommt eine Entschädigung entweder durch die Privathaftpflichtversicherung eines Dritten oder die eigene Hausratversicherung in Betracht. Die Inanspruchnahme der eigenen Hausratversicherung ist in der Regel vorteilhafter, da sie dem Neuwert ersetzt, die Haftpflichtversicherung dagegen nur den niedrigeren Zeitwert.
  • Vorbeugen ist besser! Bei Verlassen Ihrer Wohnung, sollten Fenster und Türen verschlossen sein. Leicht zugängliche Plätze, wie Briefkasten oder Fußmatte, sind keine sicheren Orte um Ersatzschlüssel zu deponieren.
  • Beachten Sie folgendes: Offenes Feuer nie ohne Aufsicht, die Wasserzufuhr Ihrer Waschmaschine schließen, Elektrogeräte nur laufen lassen, wenn Sie im Haus sind.
  • Melden Sie zusätzliche Gefährdungen rasch Ihrer Versicherung. Zu diesem Gefahrenerhöhungen gehören Veränderungen, die den Versicherungsschutz negativ beeinflussen können, zum Beispiel ein Baugerüst. Auch eine Abwesenheit von mehr als Tagen von Ihrer Wohnung gilt als Gefahrerhöhung, weil dann leichter eingebrochen werden kann oder Schäden erst entsprechend später bemerkt werden und so der Gesamtschaden höher ausfällt.
  • Es gilt die Nachweispflicht bei einem Schadenfall. Darum sollten Sie sämtliche Belege dafür an einem anderen sicheren Ort, außerhalb Ihres Haushalts aufbewahren.