22. Oktober 2019

Alles über Haus und Hausrat in Einsingen

Mit einer Gebäudeversicherung können private und auch geschäftliche Räumlichkeiten geschützt werden. Jeder Hausbesitzer sollte nicht darauf verzichten, eine Gebäudeversicherung abzuschließen. Bei der Art des Versicherungsvertrages gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Höhe der Versicherungssumme sollte sich nach dem entsprechenden Wert des Gebäudes richten und außerdem können verschiedene Risiken abgesichert werden. Diese sind z.B. Sturmschäden, Hagelschäden, Blitzschäden oder durch Überspannung entstandene Schäden.
Nur bei geeigneter Höhe der Versicherungssumme ist eine Gebäudeversicherung sinnvoll. Das zu ermitteln ist bei einem neu gebauten Gebäude unproblematisch. Komplikationen kann es dabei bei alten Gebäuden geben. Jedoch sollte man nicht darauf verzichten, den möglichst genauen Wert des Gebäudes zu bestimmen, damit im Schadensfall der Versicherer nicht den Einwand einer Unterversicherung vorbringen kann. Durch die Versicherungssumme sollte stets der Wiederaufbau des Gebäudes möglich sein, sich also am Wert des Hauses orientieren.
Gebäudeversicherungen werden oft als Kombination von den Versicherungen angeboten. Diese bestehen aus Absicherung gegen Hagel-, Feuer-, Leitungswasser- und Sturmschäden. Zusätzliche Absicherungen, beispielsweise gegen Überschwemmung, sind gegen Aufpreis möglich. In der Versicherung enthalten sind das Gebäude selbst und alle fest installierten Teile, wie z.B. die Einbauküche. Die Schrankwand ist nicht abgesichert.
Treten Schäden am Gebäude auf, die durch eine Naturkatastrophe oder den Einfluss Fremder verursacht wurden, übernimmt die Gebäudeversicherung die Kosten, die für Reparaturen oder eine Sanierung anfallen. Nicht nur das Gebäude selbst kann Versicherungsschutz genießen, sondern ebenfalls ein Gartenhaus oder eine Garage. Das muss vertraglich festgehalten werden. Manchmal kann es erforderlich sein, auch andere Leistungen in den Versicherungsumfang mit einzuschließen, wie z.B. Beschädigungen durch Graffitis oder als Folge einer Demonstration.
Eine der erforderlichsten Versicherungen überhaupt ist die Gebäudeversicherung. Denn diese schützt den eigenen Besitz, für den man vielleicht jahrelang gespart hat und den eine einzige Naturkatastrophe in kurzer Zeit zerstören kann. Wenn das eigene Haus zerstört wird, können die Reparaturkosten schnell mehrere Tausende betragen, und das kann für eine kleine Familie schnell ein zu hoher finanzieller Aufwand sein. Mit einer Gebäudeversicherung ist man auf der sicheren Seite.
Eine Gebäudeversicherung zählt zu den älteren Versicherungen. In früheren Zeiten gab es bereits zusammengeschlossene Feuerversicherungsvereine und Feuerkassen, die das Risiko eines Feuers erträglicher werden ließen. Denn ein Brand kann ein Gebäude total zerstören, welches erhebliche finanzielle Folgen nach sich zieht. Am Anfang stand einzig das Feuerrisiko im Vordergrund, mittlerweile können wesentlich mehr Risiken abgedeckt werden. Eine der neuesten Versicherungsarten ist die Photovoltaikversicherung im Rahmen einer Gebäudeversicherung.
Unter einer Gebäudeversicherung versteht man nicht nur die Wohngebäudeversicherung. Auch Betriebsgebäude, Industriekomplexe und Fabriken können mittels einer Gebäudeversicherung abgesichert werden. Für die Gebäudeversicherung wird üblicherweise eine Kombination aus unterschiedlichen Risiken gewählt. Das sind die Feuerversicherung, die Leitungswasserversicherung, die Sturmversicherung und die Absicherung von Glasschäden. Hinzugekommen ist die Photovoltaikversicherung, wie auch die Elementarschadenversicherung im Bereich der Gebäudeversicherung.
Für Immobilienbesitzer ist es unbedingt ratsam, eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen. So geht man der finanziellen Belastung aus dem Weg, wenn es einmal zu einem gravierenden Schaden kommt. Bei Gebäudeversicherungen gibt es die unterschiedlichsten Tarife, wobei es sich nicht nur lohnt, diese miteinander zu vergleichen, sondern so kann man auch feststellen, wie der derzeitige Neubauwert ist. So entgeht man einer etwaigen Unterversicherung. Eine Überprüfung des Gebäudeversicherungs-Vertrages macht Sinn. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten.
Der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung ist dann Pflicht, wenn ein Haus errichtet wird und man dafür einen Bankkredit benötigt. Denn das Kreditunternehmen besteht auf einen Nachweis dieses Abschlusses. Die Gebäudeversicherung muss jedoch erst dann für Schäden aufkommen, wenn das Gebäude komplett fertig ist. Ist man noch in der Rohbauphase, greift diese nicht. Empfehlenswert ist daher in diesem Stadium, eine Rohbauversicherung abgeschlossen zu haben, um den Schutz des unfertigen Hauses zu gewährleisten. Im Falle, dass die Immobilie verkauft wird, übernimmt üblicherweise der Neubesitzer die Gebäudeversicherung. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, eine Wohngebäudeversicherung fristgerecht zu kündigen. Die Kündigungsfrist liegt hier bei vier Wochen.

Informationen zur Hausrat-Versicherung

  • Machen Sie Fotos vom Schadensort und auch von den zu ersetzenden Gegeständen. Bewahren Sie sie auf bis der Schaden reguliert ist. Damit ersparen Sie sich unnötige Auseinandersetzungen.
  • Wenn Sie Schäden in Eigenleistung beheben wollen, sollten Sie vorab die Höhe der Abrechnung mit Ihrem Versicherungsunternehmen klären.
  • Eine Regulierung über die eigene Hausratversicherung ist oft vorteilhafter, da die Haftpflichtversicherung des Dritten nur den Zeitwert ersetzt. In manchen Fällen hat man die Möglichkeit, die Regulierung zu wählen.
  • Lassen Sie Bank-und Kreditkarten, Sparbücher, Handys und Ähnliches sofort sperren.
  • Folgendes sollten sie beachten: Kein offenes Feuer ohne Aufsicht, nach Benutzung Ihrer Waschmaschine, die Wasserzufuhr schließen, Elektrogeräte nur in Anwesenheit laufen lassen.
  • Erhöhte oder zusätzliche Gefährdungen müssen Sie Ihrer Versicherung mitteilen. Sollte zum Beispiel ein Baugerüst vor Ihrer Tür stehen, zählt das als Gefahrenerhöhung. Auch eine längere Abwesenheit, das heißt, wenn Sie mehr als Tage nicht zuhause sein werden, gilt als Gefahrenerhöhung. Es kann in dieser Zeit leichter eingebrochen werden und der Schaden wird erst viel später entdeckt. Dadurch können Schäden höher werden.
  • Informieren Sie Ihr Versicherungsunternehmen auch bei einem Umzug oder wenn Sie zusätzlichen Hausrat einlagern.