18. November 2019

Alles über Haus und Hausrat in Böfingen

Mit einer Gebäudeversicherung können private und auch geschäftliche Räumlichkeiten geschützt werden. Jeder Hausbesitzer sollte nicht darauf verzichten, eine Gebäudeversicherung abzuschließen. Bei der Art des Versicherungsvertrages gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Höhe der Versicherungssumme sollte sich nach dem entsprechenden Wert des Gebäudes richten und außerdem können verschiedene Risiken abgesichert werden. Diese sind z.B. Sturmschäden, Hagelschäden, Blitzschäden oder durch Überspannung entstandene Schäden.
Um den Zweck einer Gebäudeversicherung zu erfüllen, muss diese eine passende Versicherungssumme haben. Bei einem Neubau kann der Wert ohne Probleme durch den Architekten bestimmt werden, doch bei älteren Häusern ist es etwas problematischer. Von den Versicherungen wird häufig die Unterversicherung als Grund angegeben, wenn es zu einem Schaden am Gebäude kommt und dieser reguliert werden soll. Auf jeden Fall soll die Versicherungssumme so hoch sein, dass eine vollständige Wiederherstellung des Gebäudes gesichert ist.
Gebäudeversicherungen werden oft als Kombination von den Versicherungen angeboten. Diese bestehen aus Absicherung gegen Hagel-, Feuer-, Leitungswasser- und Sturmschäden. Zusätzliche Absicherungen, beispielsweise gegen Überschwemmung, sind gegen Aufpreis möglich. In der Versicherung enthalten sind das Gebäude selbst und alle fest installierten Teile, wie z.B. die Einbauküche. Die Schrankwand ist nicht abgesichert.
Muss ein Haus aufgrund einer Naturkatastrophe saniert werden oder entstehen Schäden durch Fremdeinfluss, die repariert werden müssen, erbringt die Gebäudeversicherung Leistungen. Auch Gartenhäuschen und Garagen können in den Vertrag aufgenommen werden. Lebt man in einer Stadt, in der viele Schäden durch Graffitis entstehen oder Vandalismus bei Demonstrationen passiert, ist es möglicherweise ratsam, sich auch gegen diese Art von Schäden zu schützen.
Die Gebäudeversicherung ist ohne Zweifel eine der Wichtigsten. Viele Menschen haben etliche Jahre geschuftet und gespart, um sich ein Eigenheim leisten zu können. Und nur eine einzige Naturkatastrophe reicht aus, um alles kaputt zu machen. Die Kosten von mehreren Tausend Euro kann kaum eine Familie aufbringen, wenn es zu Schäden am Haus kommt. Vor den finanziellen Folgen bietet eine Gebäudeversicherung optimalen Schutz.
Gebäudeversicherungen gibt es schon lange. In frühen Jahren gab es bereits Zusammenschlüsse zu Feuerversicherungsvereinen und Brandkassen. Auf diese Weise konnten die Beteiligten das Risiko eines Brandes reduzieren. Jeder weiß, dass es durch einen Feuerschaden zur kompletten Zerstörung eines Hauses kommen kann, was dann mit erheblichen Kosten verbunden ist. In den Anfängen war das Brandrisiko vordergründig, dem weitere Risikoarten in der Gebäudeversicherung folgten. Mittlerweile gestaltet sich die Gebäudeversicherung sehr modern, denkt man dabei an die Möglichkeit, auch Photovoltaikanlagen zu versichern.
Es ist auch möglich, eine Gebäudeversicherung für Betriebsgebäude, Fabriken und industrielle Gebäude zum Abschluss zu bringen. Gleiches gilt für die Wohngebäudeversicherung, wo in der Regel viele Risikofaktoren zusammen abgesichert werden. Dazu zählt die Feuerversicherung, Glasversicherung, die Leitungswasserversicherung und die Versicherung gegen Sturmschäden. Relativ neu sind die Versicherungssparten Elementarschäden und Photovoltaik.
Für den Besitzer einer Immobilie ist die Wohngebäudeversicherung eine der wenigen Versicherungen, auf die nicht verzichtet werden kann. Denn es kann schnell zu Schäden am eigenen Gebäude oder Grundstück kommen, die finanziell nicht kalkulierbar sind, sei es durch Blitzschlag, Feuer, Unwetter oder Ähnlichem. Es lohnt sich, die verschiedenen Tarife der Wohngebäudeversicherungen zu vergleichen, denn die Berechnungsgrundlage ist der ortsübliche Neubauwert, der nach einigen Jahren bereits erheblich anders ausfallen kann. Damit eine Unterversicherung vermieden wird, sollten die Vertragsmodalitäten der Gebäudeversicherung genauestens überprüft werden. Sinnvoll ist auch ein Beratungsgespräch.
Wenn man einen Neubau errichtet und dafür einen Kredit bei einer Bank aufnimmt, ist man seitens dieser dazu verpflichtet, eine Wohngebäudeversicherung nachweisen zu können. Da die Wohngebäudeversicherung jedoch erst dann in Kraft tritt, wenn das Haus ganz fertig ist, ist vorher zum Abschluss einer Rohbauversicherung zu raten. Damit sichert man Schäden am Rohbau ab. Wird ein Haus verkauft, geht in der Regel auch die Gebäudeversicherung an den neuen Besitzer. Natürlich kann man eine Wohngebäudeversicherung auch kündigen, hier muss jedoch eine 4-wöchige Kündigungsfrist eingehalten werden.

Hinweise über die Hausratversicherung

  • Um Streitigkeiten zu vermeiden, ist es ratsam die Schäden beziehungsweise den Schadensort zu fotografieren und die Reste der zerstörten oder beschädigten Sachen bis zur Schadensregulierung aufzubewahren.
  • Im Falle eines Schadens ist es wichtig den genauen Sachverhalt darzulegen. Dazu gehört das Wie, Wo, Warum und Wann, am besten in schriftlicher Form und sofort. Fragen Sie Ihren Versicherungsberater, er ist Ihnen behilflich.
  • Eine Regulierung über die eigene Hausratversicherung ist oft vorteilhafter, da die Haftpflichtversicherung des Dritten nur den Zeitwert ersetzt. In manchen Fällen hat man die Möglichkeit, die Regulierung zu wählen.
  • Vorbeugen ist besser! Bei Verlassen Ihrer Wohnung, sollten Fenster und Türen verschlossen sein. Leicht zugängliche Plätze, wie Briefkasten oder Fußmatte, sind keine sicheren Orte um Ersatzschlüssel zu deponieren.
  • Bei offenem Feuer auf ausreichende Aufsicht achten. Die Wasserzufuhr der Waschmaschine nach Benutzung stets wieder verschließen. Laufende Elektrogeräte nur bei Anwesenheit einer Person.
  • Eine genaue Auflistung aller gestohlenen Objekte sowohl für die Polizei als auch für Ihre Versicherung, wird benötigt. Legen Sie Kaufbelege wie Rechnungen, Garantiescheine oder sonstige Nachweise dazu. Sie können auch Videos, Fotos oder Zeugen als Nachweis benutzen. Fehlende Belege können eventuell im Nachhinein beschafft werden.
  • Sollten Sie umziehen oder weiteren Hausrat einlagern, informieren Sie Ihre Versicherung.