22. Oktober 2019

Alles Rund ums Bauen in Grimmelfingen

Wenn man in Deutschland von Hausfinanzierung spricht, denken viele Menschen direkt an einem Bausparvertrag. Und genau aus diesem Grund ist der klassische Bausparvertrag in der Mehrheit der Fälle eine Finanzierungsform, die zur Finanzierung der eigenen vier Wände gerne genutzt wird.Was die Meisten nicht wissen: Das Bausparen gliedert sich in drei Phasen. Die erste Phase ist die sogenannte Ansparphase. In dieser Phase ist eine gewisse Mindestsumme, die bereits beim Abschluss des Bausparvertrages vereinbart wird, durch den Kunden anzusparen.Wenn Sie vorhaben, in einigen Jahren eine Immobilie zu erwerben, sollten Sie bereits jetzt mit dem Bausparen beginnen. Sie werden kaum ein günstigeres Darlehen als das Ihrer Bausparkasse am Markt finden. Aber auch wenn Sie bereits in den eigenen vier Wänden wohnen: Bausparen eignet sich genauso hervorragend dafür, Rücklagen zu bilden, um die Instandhaltung und eventuelle Modernisierungen problemlos finanzieren zu können.

Oft erhalten Sie als Arbeitnehmer vermögenswirksame Leistungen von Ihrem Arbeitgeber. Diese können bis zu 480 € pro Jahr betragen und werden zusätzlich zum Gehalt gezahlt. Diese vermögenswirksamen Leistungen (VL) können neben anderen Anlageformen auch in einen Bausparvertrag investiert werden und dienen so ganz gezielt der Finanzierung eines Immobilienvorhabens.Das Bau sparen ist fast so wie ein klassischer Sparvertrag. Zunächst zahlen Sie für einen längeren Zeitraum kontinuierlich auf Ihr Bauspar Konto ein. Dafür erhalten Sie einen zuvor festgelegten Zinssatz gutgeschrieben. Haben Sie ein gewisses Bausparguthaben erreicht (im Regelfall ca. 40 bis 50 % der vereinbarten Bausparsumme), wird Ihr Bausparvertrag nach einer gewissen Zeitspanne zuteilungsreif. Das bedeutet, dass Sie von nun an in den Genuss eines sehr zinsgünstigen Darlehens kommen können.Das Bausparen ist nicht umsonst so beliebt, handelt es sich doch um einen sehr sicheres Produkt. Bereits dann, wenn Sie einen Bausparvertrag abschließen, werden die Zinsen für die gesamte Laufzeit festgelegt. Dies betrifft sowohl den Guthabenzins, den Sie in der Ansparphase von der Bausparkasse erhalten. Dies betrifft aber genauso den Darlehenszins, den Sie in der Darlehensphase an die Bausparkasse zu zahlen haben. Ein Zinsänderungsrisiko gibt es somit nicht.Ein Grund für die große Beliebtheit des Bausparens ist seine große Flexibilität. So können Sie als Bausparer in der Spar-Phase und mit Zustimmung der Bausparkasse jederzeit Vertragsänderungen und -anpassungen vornehmen. Haben Sie bereits ein Darlehen erhalten, so können Sie jederzeit und ohne Berechnung einer Vorfälligkeitsentschädigung sogenannte Sondertilgungen in beliebiger Höhe leisten.

Finanzinstitute und Banken unterscheiden zwischen gewerblicher und privater Immobilienfinanzierung. Wo die Unterschiede liegen, liegt eigentlich schon auf der Hand: bei der privaten Finanzierung geht es um Wohn Raum, bei der gewerblichen Finanzierungs werden Immobilien finanziert, die gewerblich genutzt werden.Bei der Planung Ihres Finanzierungsvorhabens denken Sie bitte an die Nebenkosten. Diese betragen üblicherweise um die 12-15 % der Finanzierungssumme. Sie setzen sich zusammen aus der Provision für den Makler, der Grunderwerbsteuer und den Gebühren für den Notar. Übrigens: weitere Kosten können anfallen für den Umzug oder eine mögliche Renovierung. Und eventuell sind verschiedene Versicherungen für die neue erstandene Immobilie abzuschließen.Jedes Finanzierungsvorhaben sollte mit einem Finanzplan beginnen. In diesem Plan listen Sie ganz einfach auf, welche Einnahmen Sie haben und welche Ausgaben. Diese Posten stellen Sie einander gegenüber. Ihren finanziellen Spielraum können Sie auf diese Art sehr schnell erkennen. Und denken Sie bitte daran: planen Sie Rücklagen für Notfälle ein.

Wertvolle Tipps Rund ums Bauen

Bausparen

  • Ein Bausparvertrag lohnt sich dann für eine Baufinanzierung, wenn man am Ende das Bauspardarlehen tatsächlich für den Hausbau oder -Kauf nutzt.
  • Ein Bausparvertrag ist in den meisten Fällen eine Sparmethode, die oft über lange Zeiträume mit kleinen Sparbeiträgen erfolgt.
  • Ein Bausparvertrag besteht im Wesentlichen aus drei Phasen – der Ansparphase, der Zuteilungsphase und der Darlehensphase.
  • Auf gar keinen Fall sollte man vorschnell einen Bausparvertrag kündigen , denn hierbei ist stets mit finanziellen Einbussen zu rechnen.

Wohngebäude-Versicherung

  • Brennt ein Wohngebäude komplett ab, erstattet die Wohngebäudeversicherung den Wert für einen Wiederaufbau.
  • In der Wohngebäudeversicherung wird üblicherweise die kombinierte Lösung durch Versicherung mehrerer Risiken abgeschlossen.
  • Bei der Wohngebäudeversicherung dreht es sich immer um die Immobilie an sich, inklusive zugehöriger Gebäude wie Garage oder Gartenhaus.
  • Man sollte die Wohngebäudeversicherung nicht als unangenehme Pflicht betrachten, sondern als sinnvolle Anschaffung.
  • Eine Wohngebäudeversicherung richtet sich an Eigentümer und soll vor Risiken schützen, die das Gebäude an sich betreffen.
  • Grundsätzlich ist es empfehlenswert, alle möglichen Bestandteile einer Wohngebäudeversicherung auch mit in den Versicherungsvertrag zu nehmen.
  • Da die Launen der Natur nie vorausgesagt werden können, lohnt sich der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung als Hauseigentümer eigentlich immer.

Haus-Erwerb

  • Auch das Finanzamt sorgt für Nebenkosten beim Hauskauf: Beim Kauf eines Hauses muss man Grunderwerbssteuer zahlen.
  • Rechnen Sie Ihre Finanzierung akribisch durch und planen Sie ein, dass bei jedem Hausbau oder Hauskauf unerwartete Mehrkosten entstehen.
  • Familien, die langfristig im Voraus einen Hauskauf planen, können eine finanzielle Grundlage durch einen Bausparvertrag schaffen.