18. November 2019

Alles Rund ums Bauen in Gögglingen-Donaustetten

Für die meisten Menschen in Deutschland ist das Bausparen nach wie vor die sicherste Form der Immobilienfinanzierung. Und deshalb verwundert es auch nicht, dass die Masse der klassischen Bausparverträge für die Finanzierung von Wohneigentum oder den Immobilienerwerb genutzt werden.Was die Meisten nicht wissen: Das Bausparen gliedert sich in drei Phasen. Die erste Phase ist die sogenannte Ansparphase. In dieser Phase ist eine gewisse Mindestsumme, die bereits beim Abschluss des Bausparvertrages vereinbart wird, durch den Kunden anzusparen.Bausparen hat viele Vorteile: so ist es beinahe ideal, wenn Sie bereits jetzt zielgerichtet für einen späteren Kauf sparen möchten. Außerdem wird Bausparen auch von vielen Immobilienbesitzern eingesetzt, um Rücklagen für spätere Renovierungen und Modernisierungen zu bilden.Wenn ein Arbeitnehmer vermögenswirksame Leistungen erhalten kann, sollte er diese Chance auch nutzen. Immerhin können so pro Jahr bis zu 480 € zusätzlich zum Gehalt und staatlich gefördert angelegt werden. Legen Sie dieses Geld in einen Bausparvertrag an, profitieren Sie sogar von einer doppelten Förderung. Schließlich wird der Bausparvertrag auch noch einmal direkt durch den Staat gefördert.Sie können sich Bausparen ein bisschen wie einen erweiterten Sparvertrag vorstellen. Zunächst sparen Sie Geld in Ihrem Vertrag an. Diese Einzahlungen werden durch die Bausparkasse verzinst. Haben Sie circa 40-50 % (je nach Vertragsabschluss) der Bausparsumme erreicht, beginnt die sogenannte Zuteilung. Ist auch diese Phase abgeschlossen, können Sie sich durch Ihren Vertrag mit der Bausparkasse einen sehr günstigen Zins für Immobiliendarlehen sichern. Das Bausparen ist ein sehr sicheres Produkt. Als Bausparer haben Sie keinerlei Zinsänderungsrisiko. Das liegt daran, dass die Zinsen sowohl für die Spar- als auch für die Darlehensphase bereits beim Abschluss des Vertrages festgelegt werden. Alternativ gibt es auch feste Ober-und Untergrenzen, die von den Zinsen nicht über- bzw. unterschritten werden.Bausparen steht für Sicherheit – und seit einiger Zeit auch für Flexibilität. In der ersten Phase Ihres Bausparvertrages, der sog. Ansparphase, können Sie Ihren Vertrag noch jederzeit anpassen. Selbstverständlich benötigen Sie hierzu die Einwilligung der Bausparkasse, jedoch ist diese in der Regel relativ einfach zu bekommen. Haben Sie erst einmal die Immobilie gekauft und das Darlehen in Anspruch genommen, so steht es ihnen frei, Sondertilgungen zu leisten und so Ihre Schuld schneller abzubauen.

Banken und andere Finanzinstitute unterscheiden bei der Finanzierung von Immobilien generell zwischen privaten und gewerblichen Immobilienfinanzierungen. So handelt es sich bei der privaten Immobilienfinanzierung um Immobilien, die zu Wohnzwecken genutzt werden. Bei der gewerblichen Immobilienfinanzierung handelt es sich um Immobilien, die zu gewerblichen Zwecken genutzt werden.Bei der Planung Ihres Finanzierungsvorhabens denken Sie bitte an die Nebenkosten. Diese betragen üblicherweise um die 12-15 % der Finanzierungssumme. Sie setzen sich zusammen aus der Provision für den Makler, der Grunderwerbsteuer und den Gebühren für den Notar. Übrigens: weitere Kosten können anfallen für den Umzug oder eine mögliche Renovierung. Und eventuell sind verschiedene Versicherungen für die neue erstandene Immobilie abzuschließen.Vor jeder Finanzierungs ist es notwendig, einen persönlichen Finanzplan zu erstellen. Nur hierdurch haben Sie die Möglichkeit, Ihren finanziellen Rahmen festzustellen. Alle Einnahmen werden den Ausgaben gegenübergestellt. Außerdem sollten Sie die Rücklagen für eventuelle Notfälle nicht vergessen.

Geldwerte Infos Rund ums Bauen

Bausparen

  • Ein Bausparvertrag macht auch bereits innerhalb der Ausbildung Sinn und sollte nach Möglichkeit auf jeden Fall abgeschlossen werden.
  • Der Bausparvertrag durchläuft zunächst eine Sparphase, erreicht dann die Zuteilung und geht schliesslich in die Darlehensphase über.
  • Wer seinen Bausparvertrag mit VL bespart, kann diese durch die sogenannte Arbeitnehmersparzulage staatlich fördern lassen.
  • Auf gar keinen Fall sollte man vorschnell einen Bausparvertrag kündigen , denn hierbei ist stets mit finanziellen Einbussen zu rechnen.

Wohngebäude-Versicherung

  • Eine Wohngebäudeversicherung kann nur für Schäden abgeschlossen werden, die nach der Fertigstellung des Hauses entstehen.
  • Die Wohngebäudeversicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen von zahlreichen Risiken wie Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser.
  • Bei der Wohngebäudeversicherung dreht es sich immer um die Immobilie an sich, inklusive zugehöriger Gebäude wie Garage oder Gartenhaus.
  • Mit der Wohngebäudeversicherung, die von fast allen Versicherungsgesellschaften auch angeboten wird, ist für alle Fälle vorgesorgt.
  • Die Höhe der Versicherungsprämie setzt sich gerade bei der Wohngebäudeversicherung aus vielen Faktoren zusammen.
  • Beim Bau eines Hauses muss der Bauherr wissen, dass hier eine Wohngebäudeversicherung noch nicht schützt.
  • Eine Selbstbeteiligung oder eine längere Laufzeit wirken sich bei vielen Wohngebäudeversicherungs-Tarifen beitragsmindernd aus.

Immobilien-Kauf

  • Auch wenn der Wunsch nach dem eigenen Haus noch so groß ist, sollte man sich den Hauskauf genau durchrechnen lassen.
  • Derjenige Verbraucher, der einen Hauskauf plant, ist gut beraten, wenn er verschiedene Kredite miteinander vergleicht.
  • Neben Zinsen und Tilgungsraten fallen bei einer Darlehensaufnahme für den Hauskauf auch oft zusätzliche Kosten an, die sogenannten Nebenkosten.