13. November 2019

Alles Rund ums Bauen in Eselsberg

Eine der sichersten Methoden zur Finanzierung der eigenen vier Wände stellt für die Bundesbürger der klassische Bausparvertrag dar. Die Beliebtheit des Bausparens ist nach wie vor ungebrochen. Kaum eine Finanzierung, die ohne einen Anteil Bausparen auskommt.Die erste Phase, die Sie beim Bausparen erfolgreich abschließen müssen, ist die sog. Ansparphase. Wie der Name schon sagt, geht es in dieser Phase darum, ein Guthaben auf dem Bausparvertrag anzusparen. Wie hoch dieses Guthaben in Ihrem Fall gena ist, wird bereits bei Vertragsabschluss festgelegt.Bausparen hat viele Vorteile: so ist es beinahe ideal, wenn Sie bereits jetzt zielgerichtet für einen späteren Kauf sparen möchten. Außerdem wird Bausparen auch von vielen Immobilienbesitzern eingesetzt, um Rücklagen für spätere Renovierungen und Modernisierungen zu bilden.

Viele Arbeitnehmer erhalten vermögenswirksame Leistungen (VL). Eine gute Anlagemöglichkeit für diese Gelder ist ein Bausparvertrag. Gut deshalb, weil Sie als Sparer in diesem Fall sogar eine doppelte staatliche Förderung erhalten: zum einen durch die vermögenswirksame Leistungen, zum anderen durch die Förderung des Bausparens direkt.Wie bei einem normalen Sparvertrag zahlen Sie auch beim Bausparen Monat für Monat einen gleich bleibenden Betrag auf Ihr Konto ein. Und wie beim Sparvertrag erhalten Sie hierfür Zinsen gutgeschrieben. Anders als im klassischen Sparvertrag allerdings sichern Sie sich mit ihrem Bausparguthaben gleichzeitig das Anrecht auf ein zinsgünstiges Darlehen in der gleichen Höhe. Die genauen Größenordnungen, was die Bausparsumme, die Zinssätze und die Darlehenshöhe angeht, werden bei Vertragsabschluss festgelegt.Dass sich das Bausparen in Deutschland großer Beliebtheit erfreut, liegt nicht zuletzt daran, dass es sehr sicher ist. Wenn Sie heute einen Bausparvertrag abschließen, wissen Sie bereits ganz genau, was Sie in einigen Jahren an Zinsen für ein mögliches Darlehen zu zahlen haben. Das gibt es sonst nirgendwo.Dass das Bausparen sehr sicher ist wissen die meisten Menschen. Das es allerdings auch sehr flexibel ist, ist nicht allen bewusst. Dabei ist es in der Ansparphase recht problemlos möglich, in Übereinstimmung mit der Bausparkasse Vertragsänderungen und Anpassungen vorzunehmen. Sehr angenehm ist auch die Möglichkeit, nach Inanspruchnahme eines Darlehens jederzeit Sondertilgungen leisten zu können. Und das sogar ohne die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung.Finanzierungs ist nicht gleich Finanzierung. Eine erste Unterscheidung, die die Bank beziehungsweise das Finanzinstitut gleich zu Beginn eines Gespräches vornimmt, betrifft die Art der Nutzung der zu finanzierenden Immobilie. So wird ganz klar zwischen privat genutzten Immobilien (Wohneigentum) und gewerblich genutzten Immobilien unterschieden.Bei der Planung Ihres Finanzierungsvorhabens denken Sie bitte an die Nebenkosten. Diese betragen üblicherweise um die 12-15 % der Finanzierungssumme. Sie setzen sich zusammen aus der Provision für den Makler, der Grunderwerbsteuer und den Gebühren für den Notar. Übrigens: weitere Kosten können anfallen für den Umzug oder eine mögliche Renovierung. Und eventuell sind verschiedene Versicherungen für die neue erstandene Immobilie abzuschließen.Vor jeder Finanzierungs ist es notwendig, einen persönlichen Finanzplan zu erstellen. Nur hierdurch haben Sie die Möglichkeit, Ihren finanziellen Rahmen festzustellen. Alle Einnahmen werden den Ausgaben gegenübergestellt. Außerdem sollten Sie die Rücklagen für eventuelle Notfälle nicht vergessen.

Wertvolle Informationen Rund ums Bauen

Bausparen

  • Ein Bausparvertrag macht auch bereits innerhalb der Ausbildung Sinn und sollte nach Möglichkeit auf jeden Fall abgeschlossen werden.
  • Der Bausparvertrag durchläuft zunächst eine Sparphase, erreicht dann die Zuteilung und geht schliesslich in die Darlehensphase über.
  • Ein Bausparvertrag ist ein Sparvertrag, den der Sparer direkt mit einer Bausparkasse oder über seine Bank abschliessen kann.
  • Ein Bausparvertrag kann für jeden sinnvoll sein, der weiss, er will in einigen Jahren ein Haus bauen oder eine Wohnung finanzieren.

Wohngebäude-Versicherung

  • Eine Wohngebäudeversicherung kann nur für Schäden abgeschlossen werden, die nach der Fertigstellung des Hauses entstehen.
  • Eine günstige Wohngebäudeversicherung kann, wenn es zum Schadensfall kommt, vor dem finanziellen Ruin des Hauseigentümers schützen.
  • Optional kann man zusätzlich zur Wohngebäudeversicherung auch noch eine Elementarschadensversicherung abschließen.
  • Schäden an Gebäuden sind meist sehr kostenintensiv. Deshalb ist die Wohngebäudeversicherung für Besitzer von Immobilien ein absolutes Muss.
  • Die Höhe der Versicherungsprämie setzt sich gerade bei der Wohngebäudeversicherung aus vielen Faktoren zusammen.
  • Grundsätzlich ist es empfehlenswert, alle möglichen Bestandteile einer Wohngebäudeversicherung auch mit in den Versicherungsvertrag zu nehmen.
  • Wenn eine Immobilie gekauft wird, so kommt es üblicherweise zu einem Übertrag der Wohngebäudeversicherung auf den neuen Eigentümer.

Haus-Kauf

  • Auch das Finanzamt sorgt für Nebenkosten beim Hauskauf: Beim Kauf eines Hauses muss man Grunderwerbssteuer zahlen.
  • Derjenige Verbraucher, der einen Hauskauf plant, ist gut beraten, wenn er verschiedene Kredite miteinander vergleicht.
  • Die Infrastruktur, das Zukunftspotenzial der Wohn-Region und die Nachbarschaft sollten unbedingt beim Hauskauf mitberücksichtigt werden.