13. Dezember 2019

Alles Rund ums Bauen in Eggingen

Wenn man in Deutschland von Baufinanzierung spricht, denken viele Menschen direkt an einem Bausparvertrag. Das ist der Grund warum der klassische Bausparvertrag in den meisten Fällen eine Finanzierungsform, die zur Finanzierung der eigenen vier Wände gerne genutzt wird.Bevor Sie als Bauherr in den Genuss eines zinsgünstigen Darlehens durch ihren Bausparvertrag kommen, müssen Sie im Regelfall zunächst die Ansparphase er erfolgreich abschließen. Konkret bedeutet dies, dass Sie eine gewisse Summe ansparen und dann warten, dass der so aufgefüllte Bausparvertrag zuteilungsreif wird.Für einen späteren Immobilienerwerb ist das Bausparen sehr zu empfehlen. Setzen Sie aber nicht alles auf die “Bauspar-Karte”: Sie bekommen zwar ein günstiges Baudarlehen, aber auch dieses muss an die Bausparkasse zurückgezahlt werden. Und die Raten zur Tilgung sind oft sehr hoch.Oft erhalten Sie als Arbeitnehmer vermögenswirksame Leistungen von Ihrem Arbeitgeber. Diese können bis zu 480 € pro Jahr betragen und werden zusätzlich zum Gehalt gezahlt. Diese vermögenswirksamen Leistungen (VL) können neben anderen Anlageformen auch in einen Bausparvertrag investiert werden und dienen so ganz gezielt der Finanzierung eines Immobilienvorhabens.Sie können sich Bausparen ein bisschen wie einen erweiterten Sparvertrag vorstellen. Zunächst sparen Sie Geld in Ihrem Vertrag an. Diese Einzahlungen werden durch die Bausparkasse verzinst. Haben Sie circa 40-50 % (je nach Vertragsabschluss) der Bausparsumme erreicht, beginnt die sogenannte Zuteilung. Ist auch diese Phase abgeschlossen, können Sie sich durch Ihren Vertrag mit der Bausparkasse einen sehr günstigen Zins für Immobiliendarlehen sichern. Das Bausparen ist ein sehr sicheres Produkt. Als Bausparer haben Sie keinerlei Zinsänderungsrisiko. Das liegt daran, dass die Zinsen sowohl für die Spar- als auch für die Darlehensphase bereits beim Abschluss des Vertrages festgelegt werden. Alternativ gibt es auch feste Ober-und Untergrenzen, die von den Zinsen nicht über- bzw. unterschritten werden.Ein Grund für die große Beliebtheit des Bausparens ist seine große Flexibilität. So können Sie als Bausparer in der Spar-Phase und mit Zustimmung der Bausparkasse jederzeit Vertragsänderungen und -anpassungen vornehmen. Haben Sie bereits ein Darlehen erhalten, so können Sie jederzeit und ohne Berechnung einer Vorfälligkeitsentschädigung sogenannte Sondertilgungen in beliebiger Höhe leisten.

Banken und andere Finanzinstitute unterscheiden bei der Finanzierung von Immobilien generell zwischen privaten und gewerblichen Immobilienfinanzierungen. So handelt es sich bei der privaten Immobilienfinanzierung um Immobilien, die zu Wohnzwecken genutzt werden. Bei der gewerblichen Immobilienfinanzierung handelt es sich um Immobilien, die zu gewerblichen Zwecken genutzt werden.Die Nebenkosten sind ein nicht zu unterschätzender Brocken jeder Immobilienfinanzierung. 12-15 % der Finanzierungssumme sind durchaus üblich. Ein Großteil dieser Nebenkosten rührt dabei aus drei Positionen her: Provision für den Makler, Grunderwerbsteuer, Kosten des Notars. Andere Positionen dieser Nebenkosten können zum Beispiel Aufwendungen für einen Umzug, eine Renovierung oder diverse notwendige Versicherungen sein.Vor jeder Finanzierungs ist es notwendig, einen persönlichen Finanzplan zu erstellen. Nur hierdurch haben Sie die Möglichkeit, Ihren finanziellen Rahmen festzustellen. Alle Einnahmen werden den Ausgaben gegenübergestellt. Außerdem sollten Sie die Rücklagen für eventuelle Notfälle nicht vergessen.

Wertvolle Infos Rund ums Bauen

Bausparen

  • Ein Bausparvertrag lohnt sich dann für eine Baufinanzierung, wenn man am Ende das Bauspardarlehen tatsächlich für den Hausbau oder -Kauf nutzt.
  • Mit einem Bausparvertrag kann man schon frühzeitig den Grundstein für das erfolgreiche Gelingen einer günstigen Immobilienfinanzierung legen.
  • Ein Bausparvertrag ist ein Sparvertrag, den der Sparer direkt mit einer Bausparkasse oder über seine Bank abschliessen kann.
  • Auf gar keinen Fall sollte man vorschnell einen Bausparvertrag kündigen , denn hierbei ist stets mit finanziellen Einbussen zu rechnen.

Wohngebäude-Versicherung

  • Eine Wohngebäudeversicherung kann nur für Schäden abgeschlossen werden, die nach der Fertigstellung des Hauses entstehen.
  • In der Wohngebäudeversicherung wird üblicherweise die kombinierte Lösung durch Versicherung mehrerer Risiken abgeschlossen.
  • Die Wohngebäudeversicherung kann durch den Versicherungsnehmer und den Versicherer zum Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit gekündigt werden.
  • Mit der Wohngebäudeversicherung, die von fast allen Versicherungsgesellschaften auch angeboten wird, ist für alle Fälle vorgesorgt.
  • Wird eine Immobilie von Banken oder Bausparkassen finanziert, ist die Wohngebäudeversicherung meistens obligatorisch.
  • Eine Wohngebäudeversicherung schützt Sie zwar nicht vor den Schäden an sich, steht aber für den finanziellen Aufwand zur Verfügung.
  • Wenn eine Immobilie gekauft wird, so kommt es üblicherweise zu einem Übertrag der Wohngebäudeversicherung auf den neuen Eigentümer.

Haus-Erwerb

  • Auch wenn der Wunsch nach dem eigenen Haus noch so groß ist, sollte man sich den Hauskauf genau durchrechnen lassen.
  • Sind nach dem Hauskauf umfangreiche Sanierungsarbeiten geplant, sollten Materialien mit guter Feuchteaufnahmefähigkeit eingesetzt werden.
  • Familien, die langfristig im Voraus einen Hauskauf planen, können eine finanzielle Grundlage durch einen Bausparvertrag schaffen.