17. September 2019

Alles Rund ums Bauen in Donautal

Wenn man in Deutschland von Immobilienfinanzierung spricht, denken fast alle Menschen direkt an einem Bausparvertrag. Und genau aus diesem Grund ist der klassische Bausparvertrag in der Mehrheit der Fälle eine Finanzierungsform, die zur Finanzierung der eigenen vier Wände gerne genutzt wird.Die erste Phase, die Sie beim Bausparen erfolgreich abschließen müssen, ist die sog. Ansparphase. Wie der Name schon sagt, geht es in dieser Phase darum, ein Guthaben auf dem Bausparvertrag anzusparen. Wie hoch dieses Guthaben in Ihrem Fall gena ist, wird bereits bei Vertragsabschluss festgelegt.Für einen späteren Immobilienerwerb ist das Bausparen sehr zu empfehlen. Setzen Sie aber nicht alles auf die “Bauspar-Karte”: Sie bekommen zwar ein günstiges Baudarlehen, aber auch dieses muss an die Bausparkasse zurückgezahlt werden. Und die Raten zur Tilgung sind oft sehr hoch.Wenn ein Arbeitnehmer vermögenswirksame Leistungen erhalten kann, sollte er diese Chance auch nutzen. Immerhin können so pro Jahr bis zu 480 € zusätzlich zum Gehalt und staatlich gefördert angelegt werden. Legen Sie dieses Geld in einen Bausparvertrag an, profitieren Sie sogar von einer doppelten Förderung. Schließlich wird der Bausparvertrag auch noch einmal direkt durch den Staat gefördert.Wie bei einem normalen Sparvertrag zahlen Sie auch beim Bausparen Monat für Monat einen gleich bleibenden Betrag auf Ihr Konto ein. Und wie beim Sparvertrag erhalten Sie hierfür Zinsen gutgeschrieben. Anders als im klassischen Sparvertrag allerdings sichern Sie sich mit ihrem Bausparguthaben gleichzeitig das Anrecht auf ein zinsgünstiges Darlehen in der gleichen Höhe. Die genauen Größenordnungen, was die Bausparsumme, die Zinssätze und die Darlehenshöhe angeht, werden bei Vertragsabschluss festgelegt.Das Bausparen ist ein sehr sicheres Produkt. Als Bausparer haben Sie keinerlei Zinsänderungsrisiko. Das liegt daran, dass die Zinsen sowohl für die Spar- als auch für die Darlehensphase bereits beim Abschluss des Vertrages festgelegt werden. Alternativ gibt es auch feste Ober-und Untergrenzen, die von den Zinsen nicht über- bzw. unterschritten werden.Bausparen steht für Sicherheit – und seit einiger Zeit auch für Flexibilität. In der ersten Phase Ihres Bausparvertrages, der sog. Ansparphase, können Sie Ihren Vertrag noch jederzeit anpassen. Selbstverständlich benötigen Sie hierzu die Einwilligung der Bausparkasse, jedoch ist diese in der Regel relativ einfach zu bekommen. Haben Sie erst einmal die Immobilie gekauft und das Darlehen in Anspruch genommen, so steht es ihnen frei, Sondertilgungen zu leisten und so Ihre Schuld schneller abzubauen.

Finanzinstitute und Banken unterscheiden zwischen gewerblicher und privater Immobilienfinanzierung. Wo die Unterschiede liegen, liegt eigentlich schon auf der Hand: bei der privaten Finanzierung geht es um Wohn Raum, bei der gewerblichen Finanzierungs werden Immobilien finanziert, die gewerblich genutzt werden.Bei der Planung Ihres Finanzierungsvorhabens denken Sie bitte an die Nebenkosten. Diese betragen üblicherweise um die 12-15 % der Finanzierungssumme. Sie setzen sich zusammen aus der Provision für den Makler, der Grunderwerbsteuer und den Gebühren für den Notar. Übrigens: weitere Kosten können anfallen für den Umzug oder eine mögliche Renovierung. Und eventuell sind verschiedene Versicherungen für die neue erstandene Immobilie abzuschließen.Vor jeder Finanzierungs ist es notwendig, einen persönlichen Finanzplan zu erstellen. Nur hierdurch haben Sie die Möglichkeit, Ihren finanziellen Rahmen festzustellen. Alle Einnahmen werden den Ausgaben gegenübergestellt. Außerdem sollten Sie die Rücklagen für eventuelle Notfälle nicht vergessen.

Wertvolle Infos Rund ums Bauen

Bausparen

  • Ein Bausparvertrag macht auch bereits innerhalb der Ausbildung Sinn und sollte nach Möglichkeit auf jeden Fall abgeschlossen werden.
  • Mit einem Bausparvertrag kann man schon frühzeitig den Grundstein für das erfolgreiche Gelingen einer günstigen Immobilienfinanzierung legen.
  • Wer den Bausparvertrag als reinen Sparvertrag abschliessen möchte, sollte darauf achten, dass der Vertrag optimal auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
  • Wer seinen Bausparvertrag vor der vertraglich vereinbarten Laufzeit komplett auszahlen lassen möchte, sollte verschiedene Punkte bedenken.

Wohngebäude-Versicherung

  • Die Wohngebäudeversicherung ist für jeden Immobilieneigentümer definitiv unerlässlich, denn sie kommt für Schäden am Haus auf.
  • Die Wohngebäudeversicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen von zahlreichen Risiken wie Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser.
  • Die Wohngebäudeversicherung kann durch den Versicherungsnehmer und den Versicherer zum Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit gekündigt werden.
  • Man sollte die Wohngebäudeversicherung nicht als unangenehme Pflicht betrachten, sondern als sinnvolle Anschaffung.
  • Was eine Wohngebäudeversicherung im einzelnen leistet und was nicht, das steht in den Versicherungsbedingungen.
  • Eine Wohngebäudeversicherung schützt Sie zwar nicht vor den Schäden an sich, steht aber für den finanziellen Aufwand zur Verfügung.
  • Auch wer bereits kreditfreie Immobilien sein Eigenen nennen darf, sollte auf eine Wohngebäudeversicherung auf keinen Fall verzichten.

Immobilien-Erwerb

  • Eine Checkliste beim Hauskauf hilft dabei, wichtige Dinge wie Heizung und Sanitär, die Außenisolierung, das Dach oder die Fenster zu überprüfen.
  • Ein wichtiger Punkt beim Hausbau oder beim Hauskauf ist die Lage in der sich die Immobilien befindet.
  • Eine Checkliste beim Hauskauf ist eine einfache Gelegenheit, auch für Laien auf notwendige Punkte zu achten und abzuhaken.